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Asien
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Willkommen in Kuwait

Kuwait Towers, Wahrzeichen Kuwaits (60432) |
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Mit diesen Worten und einem Glas
Tee werden wir bei der Zollstation in Al Khafji begrüsst.
Die Freundlichkeit der Zollbeamten lässt uns sofort fühlen,
dass wir in ihrem Land willkommen sind. Wir haben uns über
ein vom Krieg heimgesuchtes Land unsere eigenen Vorstellungen
gemacht und werden eines besseren belehrt. Auf Schritt und Tritt
begegnen wir gastfreundlichen Menschen, die es in kürzester
Zeit geschafft haben, die Spuren des Golfkrieges zu verwischen
und eine moderne, geschmackvolle neue Stadt zu errichten. Nur
noch das ausgebrannte Marriott-Schiff-Hotel und eine Wandbemalung
mit 'Thanks Allies' erinnern an den 100-tägigen Golfkrieg.
Das Oel heilt Wunden schnell! |
| Die Freude der Kuwaitis, dass wir
ihr Land besuchen, erleben wir in den nächsten Tagen auf
verschiedene Arten: einmal hupt ein überholendes Fahrzeug,
der Fahrer steigt bei Rotlicht aus und bringt uns eine handvoll
Süssigkeiten. Ein andermal wartet bei einem Supermarkt der
Direktor vor unserem Auto und bittet um ein gemeinsames Foto.
Er lädt uns in sein Büro zu einem Tee ein und schenkt
uns zum Abschied handbemalte Teegläser aus Tschechien. Und
in einem andern Supermarkt schenken sie uns eine bis zum Rand
gefüllte Tragtasche mit Lebensmitteln. |
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Wassertürme Kuwait (60434) |

Blick vom Marktgebäude auf Kuwait (60505) |
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Durch einen glücklichen Zufall
lernen wir Oskar kennen, einen Schweizer in Beraterdiensten der
Herrscher-Familie. Von ihm erfahren wir einiges über dieses
kleine Oelland. Er kennt die Beduinen wie seine eigene Hosentasche,
denn er hat lange unter ihnen gelebt. Sie halten wie Pech und
Schwefel zusammen. Heute geht es ihnen nicht mehr so gut wie
früher, nachdem die Regierung die finanzielle Unterstützung
gekürzt hat, was gelegentliche Diebstähle zur Folge
hat. Aber auch über den Golfkrieg weiss er viel zu erzählen.
Es ist beim Anblick des nächtlichen Lichtermeers im Industriegebiet
mit den hell erleuchteten Fabrikmasten, die wie New Yorks Skyline
anmuten, schwer zu verstehen, dass bei Beendigung des Golfkriegs
kein einziges Lämpchen mehr brannte. Der schwarze Rauch
der brennenden Oeltanks hat damals bis auf einen Spalt in Bodennähe
das ganze Land in stockdunkle Nacht versetzt. |
| Durch unendliche Reihen von Hochspannungsleitungen
nehmen wir Abschied von diesem speziell gastfreundlichen Wüstenland. |
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