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Bilder unserer Madagaskar-Reise –
Teil 1: Tamatave-Andasibe (Lemuren)-Antananarivo-Antsirabe-Miandrivazo
 
Madagaskar Teil 2: Miandrivazo-Morondava (Baobabs)-Antsirabe-Fianarantsoa-Ambalavao (Lemuren)
Madagaskar Teil 3: Ambalavao-Isalo N.P.-Tuléar-Ranomafana (Lemuren)-R.N.7-Antananarivo
Madagaskar Teil 4: Antananarivo-Ankadibe (Lemuren)-Andasibe-Manambato-Foulpointe-Tamatave
 
 
 
Madagaskar-Karte
 
   
 
         Karte vom indischen Ozean

                                         

 
letzte Foto: 10. Oktober 2011
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001  13. September 2011: Liliana strahlt!
Wir sind auf dem Flug mit einer Propeller-
maschine ATR72 der Air Austral von
Mauritius nach Tamatave in Madagaskar,
der 4. grössten Insel der Welt, dem
Land der Lemuren und Baobabs
002  Das Zentrum der Hafenstadt
Tamatave (Toamasina) an der
Ostküste Madagaskars begrüsst
uns mit einer schönen Palmenallee
003  Wiedersehen mit unserem Land-
Cruiser nach neun Tagen Auslöse-
Bürokratie. Der Lastwagen mit unserem
Container manövriert an eine Mauer –
die einzige Möglichkeit, das Auto ausser-
halb des Hafens zu entladen (innerhalb
des Hafens ist es ohnehin nicht gestattet)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
004  Kinder stellen sich für ein Foto
vor eine einfache Hütte. Das Dach ist
aus Blättern des „Arbre de Voyageur“
(Ravenala madagascariensis) – dem
„Baum des Reisenden“, der in dieser
Gegend in grossen Mengen wächst.
Sein Ursprung ist in Madagaskar
005  Ein kleines Mädchen stillt
vor ihrem Hauseingang den Hunger
mit einer Schüssel Reis – dem Haupt-
nahrungsmittel der Madagassen. Der
Hunger stellt ein sehr ernstes Problem
dar, liegt doch Madagaskar beim
Welthunger-Index an 18. Stelle (22.5)
006  Malen macht Spass. Nicht jedes
Kind hat dieses Privileg. Viele lernen nie
lesen und schreiben, weil die Eltern sich
das jährliche Schulgeld von € 20 pro
Kind nicht leisten können. Die Alpha-
betisierungsrate liegt in Madagaskar
bei 70.7% (UNDP 2009)
 
 
 
 
 
 
 
007  An Wochenenden ist der breite
Sandstrand von Tamatave (Toamasina) ein
bevorzugter Aufenthaltsort der Familien
008  Eine Strassenverkäuferin läuft dem
Strand von Tamatave entlang, um Abnehmer
für ihre hausgemachten Speisen zu suchen
009  Tamatave’s weisser Sandstrand
zieht sich der ganzen Bucht entlang
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
010  Ein Kunsthandwerker schnitzt
aus einer Wurzel der Würgefeige ein
kunstvolles, dekoratives Gebilde
011  Die Kunsthandwerkerin arbeitet
an einem Körbchen aus pflanzlichen
Produkten der Gegend. Der Boden ist
aus Blättern des „Arbre des Voyageurs“,
dem „Baums des Reisenden“, die Seiten-
wände sind aus der Raffia-Palme
012  Von Hand angefertigte dekorative
Sandalen und Körbe im
Kunsthandwerkzentrum entlang
der Strasse nördlich von Tamatave
 
 
 
 
 
 
 
013  Die madagassische Strahlen-Schild-
kröte (Astrochelys radiata) mit ihrer
speziellen Zeichnung zieht Hybiskus-
Blüten dem Salat vor. Sie wiegt bis zu
15kg, und sie ist als „kritisch gefährdet“
eingestuft (CITES - critically endangered)
014  Ein typisches Haus der Küsten-
region von Tamatave. Das Dach ist
mit Blättern des „Arbre des Voyageurs“,
dem „Baums des Reisenden“, gedeckt
015  Eine einfache Strassen-Imbissecke
in Tamataves Hafengebiet. Es gibt
heissen Kaffee, Erdnüsse, Biskuits
und „Selbst-Gebrutzeltes“
 
 
 
 
 
 
 
016  Unterwegs in südlicher Richtung.
Wir kommen an einem Strohhüttendorf
mit kaum aussprechbarem Namen
vorbei. Wie dieses, beginnt ein
Grossteil mit dem Buchstaben A
017  Ein Teich, umgeben von
leuchtend tropischer Vegetation,
erfreut unser Auge auf unserer
Fahrt ins Hochland von Andasibe
018  Ein im Osten weitverbreiteter fächer-
artiger “Baum des Reisenden” (Arbre de
Voyageur, Ravenala madagascariensis).
Er verdankt seinen Namen seiner Wasser-
speicherkapazität, womit der Reisende
seinen Durst löschen könnte
 
 
 
 
 
 
 
019  Emil geniesst das Frühstück im
idyllisch gelegenen Hotel ‚Feon’ny Ala’
in Andasibe. Es grenzt an den
Mantadia Nationalpark …..
020  ….. Besuch beim Frühstück:
Eine farbenprächtige Eidechse macht
sich an unserer Konfitüre zu schaffen.
Die Lust nach Marmelade ist grösser
als die Angst!
021  Die Dorfkirche FJKM – Church of
Jesus Christ – von Andasibe ist ein
monumentales Werk im Vergleich zum
einfachen Dorf. Diese Kongregation ist
in Madagaskar weitverbreitet
 
 
 
 
 
 
 
Unsere erste Begegnung mit halbzahmen Lemuren im Vakona Forest Lodge Sanctuary bei Andasibe
022  Der Schwarzweisse Vari (Varecia
variegata) gehört zu den kritisch
bedrohten Arten. Charakteristisch
ist seine hundeähnliche Schnauze
023  Ohne Vorwarnung springt
dieser Braune Maki (Eulemur fulvus)
auf Liliana’s Schulter.
Er ist tag- und nachtaktiv
024  Ein süsses Baby des Östlichen
Bambus-Lemur (Hapalemur griseus)
späht etwas ungeholfen durch
das Blätterwerk
 
 
 
 
 
 
 
Die leichtfüssigen Diadem-Sifaka (Propithecus diadema) sind wahre Balletttänzer.
Sie bewegen sich grazil wie Tänzer, wenn sie sich seitlich auf den Hinterbeinen hüpfend fortbewegen:
025  „Diese beiden Touristen scheinen
mich richtig zu mögen?“ …..
026  ….. „für ein kleines Stück Banane
bin ich auch für ein Foto zu haben!“ …..
027  ….. „Passt auf: Ich gebe
Euch eine kleine Vorstellung!“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
028  Liebevoll umsorgt von seinen Eltern,
guckt dieses winzige Braune Maki
Lemuren-Baby (Eulemur fulvus)
vertrauensvoll aus dem Bauchpelz
seiner Mutter (dort ist kein Beutel)
029  Ein junger Östlicher Bambus-
lemur (Hapalemur griseus) blickt
neugierig von seinem „Ausguck”
030  Der Schwarzweisse Vari
(Varecia variegata) will uns
zeigen, wie geschickt er ist
 
 
 
 
 
 
 
031  Wie soll man da noch fotografieren
können? Zwei kecke Braune Lemuren
(Eulemur fulvus) landen ruck-zuck
auf Emil’s Kopf und Schulter und
machen es sich dort bequem
032  „Indri-Indri” – Indri der König
der Lemuren – ist nur noch im Andasibe-
Mantadia Nationalpark zu  finden. Mit
einer Grösse von bis zu 90cm ist er
der grösste der (noch) lebenden Lemuren.
Sein territorium-verteidigender Ruf
hallt bis zu 3km durch den Wald …..
033  ….. er kann sich mühelos bis zu
10m von einem Baum zum andern
schwingen. Seine Ernährung besteht
aus Blättern – er frisst mindestens 2kg
pro Tag – und ruht dann für viele Stunden
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Im „Zoo“ des Vakona Forest Reservats bei Andasibe
034  Ein prächtiger Purpurreiher
(Ardea purpurea) steht regungslos
in seinem Territoriums …..
035  ….. ein Krokodil gleitet
lautlos durch das Wasser
036  ….. eine Witwenpfeifgans
(Dendrocygna viduata) teilt sich das
Territorium mit dem Purpurreiher
 
 
 
 
 
 
 
037  Die Frettkatze (Cryptoprocta ferox)
ist eine auf Madagskar endemische Raubtier-
art. Sie ernährt sich hauptsächlich von
Lemuren, ist eine gute Kletterin und dafür
bekannt, dass sie Lemuren-Familien für
Tage folgt und sie dann nachts auf
den Bäumen im Schlaf überrascht
038  Eine Madagaskar-Hundskopfboa
(Boa manditra) im kleinen Zoo der
Vakona Forest Lodge bei Andasibe.
Sie wird bis zu zwei Meter lang und
kommt auf der ganzen Insel vor, vor
allem aber im Regenwald. Es gibt
keine giftigen Schlangen in Madagaskar
039  Genau wie wir es lieben: Ein
friedliches Picknick am schönen
Vohitra-Urwaldfluss bei Andasibe
 
 
 
 
 
 
 
040  Wo das Leben noch seinen
friedlichen Gang nimmt: Das kleine
Dörfchen von Andasibe auf 900m
Höhe gelegen – etwa auf halbem Weg
zwischen dem Hafen von Tamatave
und der Hauptstadt Antananarivo
041  Der “Michelin-Zug” (La Micheline) ist
der seltenste Zug auf der Welt. Der einzige
verkehrt noch in Madagaskar und führt
Touristen durch das Hochlands (hier in
der Station Andasibe). Er wurde in den
Dreissigerjahren von Michelin gebaut, ist
mit Gummireifen anstelle der Eisenbahnräder
ausgestattet und wird deshalb “Michelin-
Zug” genannt. Schaut unser antiker Land-
Cruiser daneben nicht auch niedlich aus?
042  Im Bungalow (6. von links) des
Hotels Feon’ny Ala in Andasibe, am
Rande des Mantadia Nationalparks
gelegen, weckt uns jeden Morgen
der “melancholische” Ruf des “Indri”,
des noch grössten lebenden Lemurs.
Selten haben wir uns so nahe an
der Natur gefühlt, da tagsüber alle
Touristen ‚ausgeflogen’ waren
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Verborgene „Schätze” im Mantadia Nationalpark
043  Die zarte, hängende
Bulbophyllum occlusum-Orchidee
044  Der „Blaue Seidenkuckuck”
(Coua caerulea)
045  Früchte und Samen in ihren
leuchtenden orangen Farben
 
 
 
 
 
 
 
046  Nach dem Aufstieg durch die
Mandraka-Range zwischen Andasibe
und Antananarivo empfängt uns auf
rund 1'500m das typische madagas-
sische Hochland mit seinen verstreuten
Hütten aus roten Backsteinen
047  Jede Ecke, jeder Meter wird
zum Reisanbau genutzt. Reis ist das
Hauptnahrungsmittel der Madagassen
048  Die fein säuberlich angelegten
Reisfelder sind die Frucht harter Arbeit
 
 
 
 
 
 
 
049  Die auf 1’275m Höhe gelegene
Hauptstadt Antananarivo – kurz Tana
genannt – offenbart sich uns bei Ankunft
im schönsten Abendlicht: Majestätisch
thront die ‚Eglise de Faravohitra’ auf
einem der zwölf (andere reden
sogar von 18) Hügel der Stadt
050  Auf dem höchsten Hügel der Stadt
thront das wichtigste Gebäude, der „Rova”,
der königliche Palast. Das Innere ist für
das Publikum noch nicht zugänglich, doch
die Aussicht ist spektakulär. 1995 brannte
das Gebäude aus. Der riesige Schriftzug
„Antananarivo“ ähnelt etwas an Hollywood
051  Die Sicht, speziell auf den ‚Lac
Anosy’ mit seinem baumgesäumten
Ufer, eingebettet in das dichte
Häusermeer von Tana, ist einmalig
 
 
 
 
 
 
 
 
 
052  Faszinierend und einmalig: Blick
nordöstlich auf den Markt von Zoma. Auf
der immer steiler ansteigenden Treppe,
eingekeilt in das nahtlose Häuser-
meer der Stadt, wird alles Vorstell-
bare und Unvorstellbare angeboten …..
053  ….. alte, nostalgische Schreib-
maschinen stehen neben alten Näh-
maschinen und frischen Bananen …..
054  ….. Blick in südwestlicher Richtung.
Die ganze Innenstadt-Markt-Region ist
ganz und gar nicht autofrei – hier führen
die Hauptverkehrsachsen durch
 
 
 
 
 
 
 
055  Blick gegen Nordwesten der Stadt
056  Die alte ehrwürdige ‚Eglise
d’Amboninampamarinana’ nahe
des ‚Rova“ schmückt einen der
vielen Hügel der Stadt
057  Wer sagt, dass Antananarivo
keine attraktive Stadt ist?
 
 
 
 
 
 
 
058  Stadtbild im warmem Abendlicht
– einmal mehr mit der Kirche
‚Eglise de Faravohitra’
059  Die zwei schmucken Gebäude
in der Grünfläche unterhalb des Hotel
Colbert bilden den Staatsgerichtshof
(Haute Cour constitutionnelle)
060  Wo immer wir hinblicken, erheben
sich Kirchen über den Dächern der Stadt.
Es soll 1'000 Kirchtürme geben
 
 
 
 
 
 
 
061  Blick vom ‚Lac Anosy’ auf den
„Rova”, den königlichen Palast auf
der Hügelkrete. Im Vordergrund (im
See), die Gedenksäule der gefallenen
Madagassen in den zwei Weltkriegen
062  Bis 1975 war der “Palais
d’Andafiavaratra” der Sitz der
ehemaligen Ministerpräsidenten.
Dann brannte er nieder
063  Reiher bevölkern einen
blühenden Jakaranda Baum
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
064  Kinder unterhalten sich am Ufer
des ‚Lac Anosy’ mit Seilspringen
065  Das kostet es bei den sanitären
Anlagen am ‚Lac Anosy’, wenn man
mal muss oder sich duschen will
(Dusche 7 € Cents)
066  Oktober: Die Jakaranda Bäume
am ‚Lac Anosy’ sind in voller Blüte
 
 
 
 
 
 
 
067  Werden sie alle in das ”taxi brousse”
– das Buschtaxi – passen? Wahrscheinlich
schon! Wir sind sehr glücklich, unser
eigenes Transportmittel zu haben!
068  In einem Dorf sind Kirchgänger
von ihrer Sonntagsmesse auf dem Heim-
weg. Die Bevölkerung Madagaskar’s
beträgt 20 Millionen, 45% davon sind
Christen; 50% praktizieren ihren
traditionellen Glauben
069  Die zweistöckigen roten Hochland-
häuser zwischen Antananarivo und dem
150km südlicher gelegenen Antsirabe
passen sich wunderbar der Landschaft an
 
 
 
 
 
 
 
070  Man wartet immer noch auf die
Regenzeit, um die Reisfelder zu bestellen.
Unterdessen suchen Zebu-Herden auf
den brachen Feldern noch nach etwas
Grünzeug. Normalerweise setzt die
Regenzeit Mitte November ein
071  Was stampfen diese Menschen?
Nach genauerem Hinschauen sehen wir,
dass es nicht Hirse ist, sondern Steine,
die sie zu Sand verfeinern
072  Die Dörfer, welche das Hochland
zieren, haben alle ihren speziellen Baustil
je nach Volksgruppe, wie hier im
zentralen Hochland die Merina
 
 
 
 
 
 
 
073  Ein Hirte verlässt mit seiner getränkten
Zebu-Herde die Wasserstelle. Eine Frau
wäscht ihre Wäsche. In den Dörfern gibt
es kein fliessendes Wasser. Es muss von
einer öffentlichen Wasserversorgung – die
oft nur zu bestimmten Zeiten funktioniert
– in Kanistern herangeschleppt werden
074  Es ist eine Freude, auf der
tadellosen Asphaltstrasse durch das
hügelige und beinahe verkehrslose
Hochland der Westküste bei
Morondava entgegen zu fahren
075  Kurz vor Miandrivazo zischt es
– ein Plattfuss, unser 168. auf unserer
Weltreise und der erste seit wir vor
15 Monaten in Jakarta in Indonesien
neue Reifen und Schläuche kauften
 
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