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3. Verjüngungskur unseres LandCruiser FJ60 - 1982
in Miri/Sarawak/Ost-Malaysia vom 6.2.2017 - 3.5.2017
 
1. Verjüngung am gleichen Platz vom 15.6.2006 - 26.8.2006
     (weitere Seiten aus Malaysia und Borneo siehe unten)
 
2. Verjüngung am gleichen Platz vom 30.7.2012 - 4.10.2012
 
Vorhergehender Besuch von Myanmar ohne Auto vom 26.12.2016 bis 22.1.2017:
       Teil 1: Yangon (Rangun) – 'Golden Rock' von Kyaiktiyo
       Teil 2: Bago (Pegu) – Shwenyaung am Inle-See
       Teil 3: Nyaungshwe am Inle-See Mandalay und Goteik-Viadukt
       Teil 4: Mandalay Bagan Yangon (Rangun)
 
nachher:
Borneo-Sulawesi-Molukken-West Papua-Reise Teil 1: Borneo August-..... 2017
 
 
Sarawak-Karte
 
 
 Karte von Südostasien
Malaysia
Sarawak

 

 

letzte Foto: 14. August 2017

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3. "Verjüngungskur" unseres LandCruisers in Miri/Sarawak in Ost-Malaysia

Aller guten Dinge sind drei! Es war im Oktober 2016 in Gorno Altaisk in Russland als wir uns zu einer weiteren umfassenden Verüngungskur unseres schon 34-jährigen LandCruisers entschlossen. Es stand für uns fest: Sie wird wieder in derselben Werkstatt wie unsere beiden vorhergehenden im 2006 und 2012 in Miri/Sarawak auf der Insel Borneo in Ost-Malaysia stattfinden. Wir wussten, dass wir dort in fachmännischen Händen sein werden, dass wir eine gute Chance haben, noch Ersatzteile zu finden, dass es finanziell machbar ist und wir wiederum auf zuverlässige Arbeit und ein entspanntes Verhältnis mit Lance Lau, dem Chef der Werkstatt Yung Lee Auto & Painting Workshop, zählen dürfen. Er hat unser volles Vertrauen!

Eine Woche nach Ankunft unseres LandCuisers in seinem 29. Container aus Odessa in der Ukraine in der Hafenstadt Bintulu, steuerten wir deshalb die Werkstatt im 200km entfernten Miri an. Alles war vertraut! Der Termin für die Überholungsarbeiten wurde auf Montag, 6. Februar 2017, festgesetzt:
 
 
 
 
 
 
501  Glücklicher Moment im Hafen von Bintulu
in Sarawak in Ost-Malaysia: Unser LandCruiser
hat am 26. Januar 2017 seine 56-tägige Schiffs-
reise von Odessa in der Ukraine in seinem
29. Container unversehrt überstanden
502  Auf den 200km von Bintulu nach
Miri schalten wir beim Tusan-Felsvorsprung
– rund 40km südlich von Miri – einen
Zwischenstopp ein.
Liliana geniesst den Blick aufs Meer
503  Das erste Treffen mit dem Chef
Mr. Lance Lau in seiner Werkstatt "Yung Lee"
seit der zweiten Verjüngungskur unseres
LandCruisers in 2012. Emil schildert ihm
kurz einige mechanische Probleme
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
504  Vor seiner Verjüngungskur werden
unserem LandCruiser die schlechten oder
übelgesinnten Geister mit einem Löwentanz
vertrieben – einem Brauch des Chinesischen
Neujahrs (28.1.→ ±15.2.17). Wenn das
kein gutes Omen ist!
505  Der Dachgepäckträger wird
entladen. Es ist nicht wenig, das zum
Werkstatt-Dachboden hoch geschleppt
werden muss, wo wir es lagern dürfen
506  "Schlafraum", 175cm lang und
154cm breit, Küche und Vorratskammer
sind ausgeräumt. Die Ware lagert
jetzt in unserem Apartment
 
 
 
 
 
 
 
507  Der erste Schritt ist vollbracht:
Unser LandCruiser wurde von allem
gestrippt, was ihn zuvor speziell erscheinen
liess. Auf den ersten Blick scheint er
nicht allzuviel Rost angesetzt zu haben
508  Getriebe und Nebengetriebe
sind zerlegt. Emil prüft die Teile,
wovon einige infolge Abnutzung
ersetzt werden müssen
509  Amirul, "unser" Mechaniker (im
rötlichen T-Shirt) setzt mit einer Hilfskraft
das Getriebe wieder zusammen. Wir
hoffen, dass das "singende" Geräusch
nun behoben ist
 
 
 
 
 
 
 
510  Bevor "unser" Mechaniker Amirul
das Getriebe wieder montiert, prüft er das
Schwungrad, das geschliffen werden musste
511  Auch nach fünf Jahren erinnert
man sich bei Tung Fang – einem der
zwei Hauptläden für LandCruiser
Originalteile – noch an Emil,
wo er nun wieder Stammkunde ist
512  24.2.17: Ein ungewöhnliches Geschenk
für Emil's halbrunden 75. Geburtstag: Paul, ein
4x4-Fan aus Kuching, fand einen gebrauchten
Vergaser. Der unsrige überhitzt (Luftblasen)
und braucht zuviel Benzin (25-26 lt/100km)
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
513  Präventiv lassen wir auch die
Vorderachse checken. Es zeigt sich,
dass sie noch in gutem Zustand ist.
Wir ersetzen nur die Lager
514  Die Hinterachsen sind und bleiben unser
„Sorgenkind“. Die letzten zwei, geschenkt vom
„LandCruiser Club  Southern Africa“ zusammen
mit dem Achsgehäuse, wurden am 13.2.2015 in
Kapstadt eingebaut (siehe „Grössere Reparatur“)
515  Liliana begutachtet den neuen Radiator,
eingebaut in seinen alten Rahmen! Die
Reinigung in Osh/Kirgistan im Juni 2016
löste das Überhitzungsproblem nicht
 
 
 
 
 
 
 
516  Der mechanische Teil ist praktisch
abgeschlossen. Das sind die Teile, die wir
auswechselten, teils präventiv: Kupplungs-
scheibe und Druckplatte, Vergaser, Kom-
pressor zum Reifen aufblasen, vordere und
hintere Wellen mit Lager, Dichtungen etc.,
Getriebe- und Nebengetriebe-Teile.
Materialkosten rund €1180 (Fr.1258)
517  Bei einer kleinen 2km-Testfahrt ohne
Scheiben, Blinker und Seitenspiegel schien
alles rund zu laufen
518  Das Resultat unserer Ausräume-Aktion:
Eine kleine Kollektion von Geschenken, mit
welchen uns Menschen auf unserer Reise
immer wieder überraschten. Sie stammt
aus sechs verschiedenen Ländern:
Saudi-Arabien, Turkmenistan, Ukraine,
Russland, Taiwan und Sri Lanka
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
519  Der linke der zwei gebrochenen vorderen
Holmen ist am meisten verrostet.Beide benötigen
eine Verstärkung. Der Schaden begann entlang
der Seidenstrasse zuerst in Turkmenistan und
 später Tadschikistan und gipfelte in Russland im
Altai-Gebirge, wo er behelfsmässig geschweisst
wurde. Infolge unserer schweren Dachlast ist
es das anfälligste Teil
520  Das war das Resultat eines Zwischenfalls
bei einer Fähren-Überfahrt auf den Kapverdi-
schen Inseln von Praia/Santiago nach Tarrafal/
São Nicolau: Eine grosse, ungesicherte Kiste
krachte während stürmischer See in unseren
LandCruiser. Obschon der Schaden auf Kosten
der Schifffahrtslinie später in Mindelo/S. Vicente
„behoben“ wurde, brach überall Rost durch
521  „Unser“ Schweisser ist am Werk:
Der hintere Teil des Autos ist bald fertig
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
522  Der „Spachtler“ ist am Werk. Unser
LandCruiser kriegt immer mehr ein
bunt kariertes Aussehen
523  Während der Schweisser mit der
Reparatur der Holmen beschäftigt ist,
diskutiert Emil weitere Einzelheiten mit
Linpang, der Bürokraft und Übersetzerin von
Mr. Lance Lau, Chef der Yung Lee-Werkstatt
524  Nachdem wir in der Yung Lee-Werk-
statt von Mr. Lau täglich den Fortschritt der
Verjüngungsarbeiten an unserem LandCruiser
verfolgen, ist es mal an der Zeit, unsere
Anwesenheit mit einem Foto festzuhalten
 
 
 
 
 
 
 
525  Die erste Schicht Grundfarbe
in grau wird gespritzt
526  Zwei graue Eminenzen: Die eine
wird bald blau und die andere bleibt grau!
527  Unser LandCruiser in der
Spritzkabine: Er bekommt nun seinen
letzten, himmelblauen Anstrich
 
 
 
 
 
 
 
528   Es ist sein viertes "Sonntagsgewand" auf
unserer Weltreise! Das erste war in Dubai,
nachdem wir am 15.7.1996 unserem ersten
Überfall-Versuch in Mazedonien mit Auto-Beschädigungen entkamen (zweiter Überfall
am 31.7.2015 in Malawi). Die zweite und
dritte Lackierung erfolgte 2006 und 2012
während der "Verjüngungskuren"
529  Der Polierer ist am Werk,
um unseren LandCruiser noch
strahlender zu machen
530  Diskussion um unseren Gepäckträger,
was und wo noch geschweisst werden muss
 
 
 
 
 
 
 
531   Gebraucht-Scheinwerfer als Ersatz
und das alte Original aus 1982, das in
letzter Zeit nur noch ein schwaches
Licht zustande brachte
532  Wenn schon, denn schon!
Die Innenverkleidungen der
Türen wurden auch ersetzt
533  Anbringen des Länderbandes, das
seit dem 18.10.1984 186 Länder zeigt.
Es ist unser drittes Band. Das erste entstand
auf der karibischen Insel Guadeloupe, das
zweite auf der Insel Réunion im Indischen
Ozean und das dritte nun hier in Miri im
ostmalaysischen Sarawak
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
534   Kostbare Erinnerung: Die Sammlung
einiger der unentbehrlichen Strassenkarten
auf unserer mehr als 32-jährigen Weltreise
durch alle Kontinente. Wir benötigen immer
noch Karten trotz des heute ebenfalls
unentbehrlichen GPS
535   Ausländische Kennzeichen, die unser
LandCruiser auf unserer Weltreise erhielt:
Paraguay (K-107236), Anguilla (A 9047),
Trinidad & Tobago (V 419), Grenada (V 1)
(= 1. Besucher), Samoa (18864), Amerik. Jungferninseln (TBX 002) und Kap Verde
(ST-96-PJ). Aber wir kriegten noch in 6
weiteren Ländern Nummernschilder, die
wir jedoch wieder zurückgeben mussten:
Saint Lucia (D-873), Taiwan (U 41219),
Amerik. Samoa (8889), Mauritius (VIS 169),
sowie arabisch geschriebene in Ägypten
und Libyen
536   Eine bunte Sammlung von Reiseführern,
die uns halfen, die Schönheiten unserer Welt
zu entdecken
 
 
 
 
 
 
 
537   Unser LandCruiser landet in der
Auspuff-Reparatur-Werkstätte. Er erhält
hinten ein neues Rohr, das an zwei
Stellen durchgerostet ist
538   Das neue Auspuffrohr wird nach
unserem Muster "gekrümmt".
Dauer: ca. 1 Std., Kosten: €60
539   Das alte kaputte und das
neu angefertigte Auspuffrohr
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
540   Nicht gerade Emil's Lieblingsbeschäftigung:
Neubeladen des Gepäckträgers. Erfreulich ist,
dass wir durch das rigorose „Entrümpeln“
mehr Platz gewonnen haben
541   Zwei fröhliche Gesichter nach erfolg-
reichem Abschluss der 3. Verjüngungskur
unseres LandCruisers: Mr. Lance Lau,
Chef der Yung Lee-Werkstatt in Miri in
Sarawak/Ost-Malaysia und Emil
542   Abschiedsfoto mit der Mannschaft
der Yung Lee-Werkstatt in Miri. Der Chef,
Mr. Lance Lau (links von Emil), sorgte auch
dieses Mal wiederum für qualitative Arbeit
und eine entspannte Atmosphäre
 
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