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Eine 32¾-jährige Weltrekordreise - Noch kein Ende in Sicht!

 
(siehe auch: Statistik > "Weitere stat. Zahlen" und "Weitere Infos" und "Chronologischer Ablauf der Reise" und "Länder" und "Strassenkarte")
 

Alles begann mit dem Traum eines Schweizer Ehepaars, Emil und Liliana Schmid: Wenigstens ein Jahr lang die grosse Freiheit geniessen, ohne Termine und Zeitdruck die Welt auf eigene Faust entdecken, abgeschiedene Pfade, neue Kulturen und Lebensweisen und die Schönheiten der Natur kennenlernen. Der Traum wurde mit dem Kauf eines Toyota LandCruisers FJ60 in 1982 und der Abreise im Oktober 1984 Wirklichkeit. Ziel: Montreal in Kanada.

Nord- und Südamerika  -  1984-1988

Ein Jahr erwies sich sehr schnell als zu kurz, um Nordamerika und Zentralamerika zu entdecken. Und nach zwei Jahren, 98'000 km und sieben Staaten konnten weder Begegnungen mit Guerillas noch mit Banditen ihren Entdecker-Geist mit ihrem treuen Gefährt hemmen.

Sie schifften sich zu einer 66'000 km/10 Länder-Umrundung zu den faszinierenden und abwechslungsreichen Landschaften Südamerikas ein. Von Feuerland bis Kolumbien führte sie ihre zweijährige Tour durch Wüsten, Vulkane, Gletscher, Sümpfe und den Urwald des Amazonas.

Von Afrika nach dem unkomplizierten Australien  -  1989-1992

Noch immer vom Reisefieber gepackt, setzten die Schmid's ihre Reise nach Afrika fort, bereisten dort in 97'000 km 34 Länder, mit Herausforderungen wie Schlammpisten und bis zu 200 m hohe Sanddünen, und Belohnungen wie einsame Wüstennächte unter funkelndem Sternenhimmel, das Erwachen des Urwalds und die Vielfältigkeit von Kulturen und Bräuchen.

Nach Afrikas Nervenkitzel war Australien ein willkommener "Urlaub", als die Schmids den menschenleeren Westen, zerklüfteten Süden, grünen Osten und den heissen Norden erkundeten und von den vielen entlegenen Outback-Pisten profitierten (39'000 km).

Asien und Mittlerer Osten  -  1993-1995

Der Sprung nach Asien war ein aufregender Wechsel: Märchenhafte Tempel, Sandstrände und tiefer Urwald kombiniert mit der Exotik der sanften Menschen sind Erinnerungen dieser Region.

Während ihrer Umrundung der Arabischen Halbinsel grüssten sie endlose Wüsten, faszinierende Architektur, tiefes Arabien, verbunden mit sicherem Reisen und grosser Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft.

Europa und der Eintrag ins Guinness Buch der Rekorde  -  1996-1998

Nach 100'000 km und 28 Länder in Asien, überquerten die Schmid's 1995 den Ural und betraten Europa. Die Gegensätze dieses kulturell reichen Kontinents hielt sie drei Jahre gefangen. Von Gibraltar bis zum Nordkap durchkämmten sie in 84'000 km 45 Länder. Es war im kleinsten Staat der Welt, im Vatikan, als sie im Mai 1997 den dreifachen Weltrekord im Guinness Buch der Rekorde für die meisten Länder, meisten Kilometer während der längsten Reise mit demselben Auto erreichten (www.guinnessworldrecords.com). Inzwischen sind es 169 Länder, >656'000 km und <26 Jahre.

Arabien, Ferner Osten und Nordamerika  -  1999-2000

Europa konnte die Schmid's nicht länger halten. Im Januar 1999 zog es sie zum dritten Mal nach Arabien - nach den V.A.E. und Oman. Diese faszinierende Ecke der Welt war schon 1994 auf Anhieb Liebe auf den ersten Blick und ist zu ihren Lieblingszielen geworden. In Dubai konnten sie am 16. März den 500'000. km auf dem Tacho begehen. Von den Schönheiten dieser Wüstenlandschaften und dem traditionellen Arabien wechselten sie Mitte Jahr in eine neue, subtropische, grüne Welt - nach Südkorea und Japan.

Eine aussergewöhnliche Höflichkeit und Hilfsbereitschaft sowie ein grosses Sicherheitsgefühl begleitete sie während elf Wochen durch das tiefgrüne, hügelige Inselland Japan's mit noch viel ungezähmter Natur. 

Am 9.9.99 landeten sie auf dem Kontinent, wo ihre Weltreise begann - in Nordamerika.

Nordamerika, Südamerika und Karibik  -  2001-2004

Mit dem Ziel, alle 50 Staaten der USA auf dem Festland Nordamerikas zu erkunden, zogen sie zum zweiten Mal durch diesen vielfältigen Kontinent. Die grandiosen Naturschönheiten, die endlosen, menschenleeren Weiten im Westen der USA und der "Indian Summer" in Atlantik-Kanada hielten sie mehrere Monate gefangen. Dann packte sie die Sehnsucht nach mehr Exotik wieder. Sie verschifften in die Karibik und liessen sich die nächsten Monate vom karibischen Flair, der ansteckenden Lebensfreude, mitreissenden Rhythmen und palmenumsäumten Stränden der Dominikanischen Republik, Haiti und Puerto Rico fesseln.

Der Wunsch nach mehr "Pfeffer in der Suppe" und "Off the Beaten Track" - Erlebnissen brachte sie dann im Juni 2002 wieder auf den südamerikanischen Kontinent zurück, nachdem sie vernommen hatten, dass nun eine Pistenverbindung durch den Dschungel von Brasilien zu den drei Guyana's existiere - die einzigen drei Staaten, die ihnen auf dem amerikanischen Festland fehlten. Dort kämpften sie sich bis zur Limite durch unglaublich schwierige Schlammpisten und dichten, ungezähmten Regenwald und liessen sich von den drei kleinen Urwaldstaaten vollends bezaubern, vom Geschrei der Brüllaffen, den fremdartigen Rufen exotischer Vögel und all der luxuriösen tropischen Vegetation. Nicht nur einmal fanden sie am Morgen Jaguarspuren rund um ihr Camp.

Immer noch vom Reisevirus und vom Wunsch beseelt, möglichst viele der 193 unabhängigen und 64 abhängigen Staaten zu erkunden, wagten sie sich zu einem neuen, logistisch noch anspruchsvolleren "Abenteuer": Das "Cruisen" der gesamten Karibik mit ihrem LandCruiser! Vom Mai 2003 bis Dezember 2004 "hüpften" sie durch diese wunderschöne Inselwelt von Trinidad, Grenada, Saint Vincent, Barbados, Saint Lucia, Martinique, Guadeloupe, Dominica, Saint Kitts, Sint Maarten, sowie die Amerikanischen und Britischen Jungferninsel, und kämpften mit unsinnigen Gesetzen für die temporäre Einführung ihres Autos, lernten mit den Gefahren eines Hurrikans umzugehen und liessen sich von türkis schillernden Wassern, puderweichen Sandstränden, wiegenden Palmen und einer multikulturellen, herzlichen und lebensfrohen Bevölkerung betören. In dieser exotischen Atmosphäre durften sie zwei weitere Meilensteine ihrer "endlosen" Weltreise feiern: Am 26.7.04 erreichten sie ihr 150. Reiseland - die Insel Anguilla -, die dann zugleich auch die letzte ihrer insgesamt 17 besuchten Karibikinseln wurde. Und kurze Zeit später, am 18. Oktober 2004, fand ihr 20-jähriges Reisejubiläum auf Saint Martin auf den Niederländisch-Französischen Antillen statt. Ende 2004 verliessen sie dann dieses einmalige Gebiet und kehrten nach Guyana auf den südamerikanischen Kontinent zurück.

Südamerika  -  2005

Für die Schmid's sollte nun im Norden Südamerikas eine Periode der "Erneuerung" beginnen, weil die vergangenen 20 Jahre eindeutig ihren Tribut am Toyota LandCruiser gefordert haben, was auch jedermann versteht. Leider hat sich diese Vision nun zerschlagen. Obwohl sich die meisten lokalen Toyota Importeure bei den Besuchen in ihren Staaten teilweise mehr als generös gezeigt hatten, weil ihnen vor allem auch die Weiterführung dieser einmaligen Reise am Herzen liegt, ist es heute für einen einzelnen logistisch nicht mehr möglich und finanziell auch kaum noch zumutbar, ihren treuen Wegbegleiter wieder so "auf Vordermann" zu bringen, dass er auch noch die nächsten '50 Länder und 400'000 km' schaffen könnte. Die globale Muttergesellschaft in Japan - die Toyota Motor Corporation - hat leider trotz verschiedener weltweiten Empfehlungen von Toyota Verteilern zur Unterstützung ihres Weltrekords unerklärlicherweise bis heute nicht reagiert, obschon ihr Fahrzeug im Guinness Buch der Rekorde zu Ruhm gelangt ist und damit die einmalige Leistung i.S. Qualität, Zuverlässigkeit und Dauerhaftigkeit bewiesen hat, was für die TMC ein unglaubliches Werbepotential darstellt, von dem Konkurrenten nur träumen können! Weshalb stossen diese Fachleute der Front wohl auf taube Ohren?
Die Schmid's liessen sich aber von diesem Tiefschlag nicht unterkriegen, zu sehr ist das Reisen und die Sehnsucht nach neuen Abenteuern zu ihrem Leben geworden. Mit einer grossen Portion Optimismus zogen sie von Georgetown/Guyana nach Französisch Guyana weiter. Dort erreichte ihr LandCruiser am 7.7.05 vor dem Postgebäude in Cayenne seinen 600'000. km. Kurz darauf, am 29.7.05, trennte sich das Trio: Der LandCruiser trat eine lange, zweimonatige Seereise von Französisch Guyana via Frankreich nach Singapur an, die Schmid's folgten per Flugzeug über USA-Hongkong - Macau. Neuland rief!
 
Südostasien, Fernost  -  2005-2008
 
Die Exotik Südostasiens packte die Schmid's wieder vom ersten Tag an. Auf bekannten Pfaden durchquerten sie zuerst Singapur, Malaysia und Thailand. Dann, am 9.12.05, betraten sie wieder Neuland: Kambodscha, ihr 151. Land. Es gefiel ihnen auf Anhieb: Angkor Wat, das ländliche Leben und vor allem das sonnige Gemüt der Bevölkerung - alles war so fremd, so neuartig, so spannend. Dort erlebten sie aber auch den ersten Unfall auf ihrer 21-jährigen Weltreise: Auf dem Weg nach Vietnam wurde Frau Schmid bei der Fähre am Mekong River am Weihnachtstag des 25.12.05 von einem kambodschanischen Auto angefahren. Resultat: Beinbruch und Gipsbein. Trotz dieser Behinderung ging es weiter nach Vietnam und Laos. Und um ein Haar hätten sie es auch nach Myanmar geschafft. Doch im letzten Moment scheiterte die dortige Einreise aufgrund neu auftauchender Bedingungen durch die burmesischen Behörden. Myanmar ist aber auf ihrer Wunschliste noch nicht gestrichen, nur aufgeschoben. Zurück in Thailand, kam wieder eine Phase der Planung. Da sich der Zustand ihres LandCruiser's mehr und mehr verschlechterte und sich in Sarawak in Ost-Malaysia eine Gelegenheit zu einer Überholung bot, schickten sie ihn am 21.5.06 kurzerhand von Penang nach Borneo. Während der folgenden drei Monaten wurde das Auto komplett in seine Details zerlegt, entrostet und repariert. Es war die erste Motorenrevision nach 614'446 km. Das Resultat war bei der Testfahrt durch Brunei und das ostmalaysische Sabah erfreulich, und es scheint, das sie ihre Reise für unbestimmte Zeit vertrauensvoll fortsetzen können. Inzwischen war auch die Autobewilligung für Indonesien eingetroffen, und am 18.11.06 erfolgte die Einreise in Kalimantan. Indonesien ist ein grosses und vielfältiges Land, und die unwahrscheinlich vielen Inseln erfordern nicht nur entsprechende Fährverbindungen, sondern auch einen riesigen Zeitaufwand. Nachdem sie in einem halben Jahr neun Inseln erkunden konnten, reisten sie am 15.5.07 in ihr 156. Land ein, Timor-Leste - ein Land, deren Ursprünglichkeit und Unverdorbenheit sie einen Monat lang begeisterte. Die zehnte indonesische Insel besuchten sie nach ihrer Wiedereinreise in weiteren zwei Monaten.
In eine ganz neue Welt versetzte sie ihre nächste Destination, Taiwan, deren Autoeinreise sie allerdings nur mit sehr viel Glück schafften. Zwei Monate lang erlebten sie dort die einmalige Gastfreundschaft eines aussergewöhnlich freundlichen Volkes und erfreuten sich täglich an der authentisch chinesischen Kultur und Lebensweise. Dann kam aber wieder einmal die Wende ihrer "Bewilligungs- Glückssträhne": Obwohl die Schmid's sich 16 Monate um eine Autobewilligung für den Besuch der Philippinen bemühten, scheiterte es schlussendlich an einer Kleinigkeit - an einem Detail der philippinischen Zollabfertigungsprozedur. Das veranlasste sie, Hong Kong, ihr nächstes Ziel, anzusteuern - mit dem Hintergedanken, vielleicht von dort aus Festland-China besuchen zu können. An und für sich wäre das mit dem dafür nötigen "Kleingeld" möglich gewesen, wenn das monatelange Genehmigungsprozedere nicht wäre. Nach einem zweimonatigen Aufenthalt in der Riesenstadt Hong Kong waren sie jedoch der Warterei überdrüssig, obwohl die Megacity auf eine gewisse Art aufregend war und die Schmid's in der Metropole der Wolkenkratzer Weihachten 2007 und den folgenden Jahreswechsel verbrachten.
 
Ozeanien (Australien-Pazifik)  -  2008-2010
 
Der Plan der Schmid’s, daraufhin die Inseln Ozeaniens - analog der Karibik in den Jahren 2003 und 2004 - auch mit dem eigenen Auto zu bereisen, nahm in Hong Kong folglich immer konkretere Formen an. Aber die Einreise in ihr erstes Land im Pazifik - Papua Neuguinea - klappte trotz wochenlangem, hartnäckigen Kampf auch wieder nicht. Sicherlich war auch die dortige kriminelle Sicherheitslage mit ausschlaggebend, dass sie schneller als sonst den Besichtigungswunsch aufgaben. So verschifften sie im Februar 2008 kurzerhand von Hong Kong nach Neuseeland, ihr 159. Land. Vier Monate und 11’000 km kreuzten sie durch die Süd- und Nordinsel, hielt sie die aussergewöhnlichen Naturschönheiten, die Menschenleere und das relaxte, sichere Reiseleben gefangen. Dann trieb sie die durchdringende Kälte des Winters zu neuen Horizonten tiefer in den Pazifik, zuerst einmal nach Neukaledonien, dann nach Vanuatu, Fidschi und die Samoa's. Abgesehen vom französischen Neukaledonien waren die Autobewilligung für diese unabhängigen Südpazifik-Inseln jeweils mit einer riesigen und zeitaufwendigen Bürokratie verbunden. Aber sie genossen jeden Moment in diesen entspannten Südsee-Paradiesen mit ihren eigenen Kulturen und Lebensweisen. Im besonderen haben sie die Samoa's ins Herz geschlossen. Nach einem 9-tägigen 'autofreien' Aufenthalt auf den Cook-Inseln erreichten sie ihr Traumziel: Französisch Polynesien. Dort auf Tahiti und Moorea blieben sie fast drei Monate, wo sie auch ihr silbernes Reisejubiläum feiern konnten. Ihre nächste Destination war das Königreich Tonga, ihr 166. Reiseland. Dieser kleine Südseestaat wurde zum härtesten Gesundheitstest für Frau Schmid auf ihrer vieljährigen Weltreise. Infolge eines tiefen Hundebisses und der anschliessenden fahrlässigen Behandlung im Spital verlor sie um ein Haar das Bein. Tonga war vorerst ihr letztes Pazifik-Land. Sie kehrten nach Südostasien zurück.
 
Südostasien, zurück nach Ozeanien und wieder zurück nach Südostasien  -  2010-2011
 
Zum dritten Mal in Indonesien, konzentrierten sie sich auf die Insel Sumatra. Dann rief der Pazifik wieder. Mit grosser Ausdauer starteten sie ihren zweiten Versuch zum Besuch von Papua Neuguinea mit ihrem eigenen Auto. Es klappte. Abenteuer und Nervenkitzel waren auf 1'774 km ihre stetigen Begleiter. Papua Neu Guinea wurde zu einem Höhepunkt ihrer 26-jährigen Reise und die Erde. Sie erlebten die Mount Hagen- und Goroka-Schaus und eine Diversifikation an Kulturen und Traditionen wohl einmalig auf der Welt. Mit Papua Neuguinea verabschiedeten sie sich einmal mehr vom Pazifik und kehrten nach Asien zurück. Ebenfalls im Zweitversuch folgten die Philippinen. Während drei Monaten erkundeten sie sechs grössere der insgesamt 7‘107 Inseln und freuten sich an den idyllischen Fischerdörfern mit ihrem gemächlichen Leben.
 
Südasien  -  2011
 
Noch liess sie die Inselwelt nicht los. Von den Philippinen verschifften sie nach Sri Lanka, ihr 169. Reiseland. Während sich ihr Auto auf dem Meer befand, nutzten sie die Zeit zu einem zehntägigen Besuch der wunderschönen Naturinsel Sokotra im Jemen, gefolgt von einer kontrastreichen Woche in Dubai und Sharjah. Die folgenden drei Monate hielt sie dann die historischen und buddhistischen Schätze im ehemaligen Ceylon im Bann. Dort erlebten sie auch die tagelangen farbenprächtigen Prozessionen der „Vesak“ Feierlichkeiten, wo Buddha’s Geburt, Erleuchtung und Tod gedacht wird. Am 26. Mai hiess es dann Abschied nehmen von Sri Lanka und am 22. Juni 2011 auch von 'Australasien' (Australien, Pazifik und Asien), wo sie die letzten sechs Jahre verbrachten und dabei rund 70'000 km in 19 verschiedenen neuen Ländern gefahren sind. Der Indische Ozean und Afrika rief!
 
Indischer Ozean: Mauritius, Madagaskar, Réunion  -  2011-2012
 
Am 22. Juni 2011 betraten sie zum zweiten Mal afrikanischen Boden, von dem sie sich am 2.11.1992 in Kapstadt verabschiedet hatten: Die Insel Mauritius im Indischen Ozean, die geographisch zu Afrika gehört. Während ihr treues Gefährt noch auf hoher See schaukelte, besuchten sie eine Woche lang die kleine friedliche Insel Rodrigues, die zu Mauritius gehört. Auf der Hauptinsel wieder vereint mit ihrem LandCruiser ging es drei Monate lang kreuz und quer durch die „Perle des Indischen Ozeans“. Vor allem konnten sie die vielen schönen Kasuarinen-bestandenen öffentlichen Strände und die endlosen Zuckerrohrfelder begeistern. Madagaskar – ein lang gehegter Traum – lag nur eine Flugstunde entfernt. Nach langem, harten Kampf mit den dortigen Behörden bekamen sie in letzter Minute „grünes Licht” für die Einreise ihres LandCruisers auf die viertgrösste Insel der Welt, seit 80 Millionen Jahren vom afrikanischen Festland getrennt. Das 9-tägige schwierige Auslöseprozedere ihres Autos und die Lungenentzündung Liliana’s an ihrem 70. Geburtstag waren bald vergessen. Die Ursprünglichkeit, das afrikanische bunte Leben, die Lebensbejahung der Bevölkerung, die Bilderbuch-Dörfer im Hochland, die kunstvollen Reisterrassen, die Baobab-Riesen und vor allem die possierlichen Lemuren sorgten für ein ständiges Hochgefühl. Sie kosteten ihre dreimonatige Aufenthaltsbewilligung bis zum letzten Tag aus und legten dabei in 148 Fahrstunden 4’344 km auf dieser für sie unvergesslichen Insel zurück. Dann rief Neuland – die französische Vulkaninsel Réunion – Europa! Was für eine andere, modernere und auf eine andere Weise bezaubernde Welt! Die imposanten Berge, die tiefen Schluchten und die Vulkan-Mondlandschaft sorgten für "Aha-Erlebnisse" auf Schritt und Tritt. Hier durften sie drei markante Meilensteine feiern: Den 70. Geburtstag von Emil am 24. Februar 2012, ihren 10’000. Reisetag am 3. März 2012 und die 25. Container-Verschiffung ihres LandCruisers am 31. Mai 2012. Hier fiel auch die Entscheidung, ihr Auto in Sarawak auf der Insel Borneo zum zweiten Mal auf Vordermann bringen zu lassen.
 
Südostasien  -  2012
 
Nach der längsten Seereise von 53 Tagen waren sie am 26. Juli 2012 mit ihrem LandCruiser auf der Insel Borneo wieder vereint – fünf Tage, nachdem er auf hoher See seinen 30. Geburtstag alleine in seinem Käfig feiern musste und seither zu den Oldtimern gehört. Dort, in Miri/Sarawak, wartete eine neue Herausforderung auf sie: Seine 2. Verjüngungskur. Mit 67 Werkstatt-Tagen dauerten die Arbeiten länger als gedacht, was ihre geplante Anschlussetappe in neue Gebiete Indonesiens aus klimatischen Gründen zunichte machte. Sie freuten sich hingegen, dass ihre „Freiheitsmaschine“ am 16.10.2012, genau an ihrem 28. Reisejubiläum, verjüngt und in neuem Glanz vor ihnen stand. Es war der Tag, an dem der LandCruiser 1984 die Weltreise in seinem 1. Container von der Schweiz nach Montreal in Kanada antrat. Nun war er zu neuen Abenteuern bereit. Nach den vielen Jahren in den Tropen sehnten sich die Schmid’s zurück in Wüstengebiete. Am 25. Oktober 2012 steckten sie daher ihren treuen Reisebegleiter in Bintulu auf Borneo in seinen 26. Container mit dem Ziel: Hafen Jebel Ali bei Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf der Arabischen Halbinsel – ein Gebiet, das nach wie vor zu ihren Lieblingsdestinationen gehört.
 
Mittlerer Osten  -  2012-2013
 
Am 20. November 2012 betraten die Schmid’s zum vierten Mal mit ihrem LandCruiser den Mittleren Osten. Sie erlebten dieselbe ausserordentliche Gastfreundschaft wie schon 1994, 1996 und 1999. Pünktlich am 22. November traf auch ihr frisch verjüngter LandCruiser auf seiner 278. Schiffsfahrt in Dubai‘s Hafen Jebel Ali ein. Zusammen erkundeten sie ein weiteres Mal Dubai, die Stadt der Superlativen, des höchsten Turms und der grössten künstlichen Inseln. Vor allem aber zog es sie in die Wüste, zur Oase Liwa am Rande der Rub-al-Khali Wüste. Die magische Dünenlandschaft mit den frei herumziehenden Kamelen und ihre Unberührtheit waren für die zwei Natur- und Einsamkeit liebenden Schmid‘s ein tiefes Erlebnis. Es war auch zwischen den roten Sanddünen, wo sie zusammen mit indischen Freunden Weihnachten 2012 unter dem funkelnden Sternenhimmel Arabiens feierten.
 
Zu unerwartet hohen Ehren gelangten die Schmid‘s und ihr LandCruiser am 27. Dezember 2012 am 1. Traveler‘s Festival in Dubai, als der Kronprinz von Dubai, Seine Hoheit Sheikh Mansoor Bin Mohammed Bin Rashid Al Maktoum, ihnen für ihre Teilnahme eine persönliche Urkunde überreichte. Beim Abschiedsessen in einem Wüstencamp zog sich dann Frau Schmid eine Lungenentzündung zu, die sie über die Jahreswende 2012/2013 an ein Hotelbett fesselte.
 
Mit fünf gesponserten neuen Benzinpumpen, einem neuen Federnblatt und zwei neuen Stossdämpfern für ihren LandCruiser wechselten die Schmid’s am 28. Januar 2013 von den Arabischen Emiraten in die omanische Exklave von Musandam. Es war Neuland für sie. Während einer Woche genossen sie die Fjorde und die spektakuläre schroffe Berglandschaft. Dann, am 5. Februar 2013, brachte sie eine Hochgeschwindigkeitsfähre von Musandam’s Hauptort Khasab nach Shinas, dem Oman „proper“. Für die Schmid’s war es die 230. Schifffahrt, für ihren LandCruiser die 279. Es war in Muskat, in der Hauptstadt Oman's, wo es nach 15 Jahren ein Wiedersehen mit ihren besten Schweizer Freunden gab.
 
Oman hielt sie zwei Monate auf Trab. Das arabische gemächliche Leben, die tiefe Tradition, die Rauheit der Landschaft verbunden mit der Sicherheit, beflügelte ihr Campingleben. Sie kurvten 6‘000km kreuz und quer den Küsten entlang, durch Wadis und die Wüste bis hin zur Jemen-Grenze. Schon bei ihrem ersten Besuch 1994 war Oman „Liebe auf den ersten Blick“. Beinahe 20 Jahre später sind ihre Gefühle für das Sultanat immer noch dieselben.
 
Im Februar 2013 wurde es für die Schmid‘s klimatisch Zeit, ihr geliebtes Arabien zu verlassen. Es galt, neue Pläne zu schmieden. Ihre Wahl fiel auf den Kaukasus, erreichbar über den Iran und die Türkei. Nach 5’000 gefahrenen Kilometern in den V.A.E. bestiegen sie am 28. April 2013 im Emirat Sharjah die Fähre nach Bandar Abbas im Iran. Es war ihr dritter Iran-Besuch. Auf alten und neuen Pfaden genossen sie während 3’400km einmal mehr die islamische Architektur und die legendäre Gastfreundschaft. Am 28. Mai 2013 erreichten sie die Grenze zur Türkei. Seit langem erlebten sie nicht nur den Rückzug eines Winters, sondern auch das Erwachen eines Frühlings. All die wilde Blumenpracht zu sehen, war für sie ein besonderes Erlebnis. Ihr Plan, von der türkischen Seite aus auch Irakisch-Kurdistan zu besuchen, liessen sie wegen der übernervösen türkischen Militärkontrollen entlang der Irak-Grenze vorerst fallen. Anstelle fuhren sie geradewegs durch das ihnen noch weitgehend fremde Ost-Anatolien nordwärts. Nach 1'000 km erreichten sie Georgien.
 
Kaukasus  -  2013
 
Neuland Georgien, ihr 173. Land, empfing die Schmid's am 4. Juni 2013. Es war eine neue Welt mit orthodoxen Kirchen, Klöstern und Höhlenwohnungen, mit einem verschlossen wirkenden Volk, einer fremden Sprache und einer fremden Schrift. Sie erkundeten die versteckten Kleinode von Klöstern, vor allem aber die wunderschöne, wilde und mysteriöse "Swaneti"-Hochgebirgs-Landschaft. Dort feierten sie inmitten von Glühwürmchen und Leuchtkäfern am 1. August 2013 ihren 28. Nationalfeiertag in der Fremde. Es gab aber auch weniger Erfreuliches: Der Laptop von Frau Schmid gab nach drei Jahren unerwartet den Geist auf.
 
Aserbaidschan folgte. Entlang des Grossen Kaukasus fanden sie verschlafene Bergdörfer und eine faszinierende Gebirgslandschaft. Aber auch in Baku, der Hauptstadt, und im schön renovierten Ort Säki machten sie halt. Die 1700km gefahrenen, meist schlechten Strassen hinterliessen ihren Tribut am 12. und letzten Tag ihres Aufenthalts: Sie verliessen ihr 174. Land mit einem gebrochenen Hauptfedernblatt.
 
Das 175. Land der Schmid`s wurde Armenien, das ärmste der Kaukasus-Länder, das vor 1991 noch eine Sowjet-Republik war. Sie betraten es am 2. Juli 2013. Einmal mehr waren Schrift und Sprache neu und es galt, sich mit der Zeichensprache zu verständigen. Sie konnten nicht aufhören, all die vielen alten Kirchen und Klöster mit ihren feinen Reliefs zu bewundern, viele an dramatischen Lagen gebaut und zum UNESCO Weltkultur-Erbe gehörend. Die Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft der Menschen trugen zu ihren positiven Erinnerungen bei. Es gab aber auch einen Minuspunkt: Der miserable Zustand der Strassen, womit sie sich während 1289km auseinandersetzen mussten.
 
Es wären nicht die Schmid`s, wenn sie sich nicht auch noch in zwei der abtrünnigen und von der Internationalen Gesellschaft nicht anerkannten Staaten wagten, die vor ihrer Tür lagen: Bergkarabach (ex Aserbaidschan) und Abchasien (ex Georgien). Der dritte im Bund, Süd-Ossetien, war von Georgien aus wegen des sehr teuren und komplizierten russischen Doppeleintritt-Visa ausser ihrer Reichweite. Bergkarabach, das weder eigene Autokennzeichen noch eigenes Geld einführte (beides von Armenien übernommen), lernten sie während acht Tagen als ein sauberes und friedliches Land mit schönen Kloster-Anlagen und einem 2'000 Jahre alten Platanen-Baum kennen. Deprimierend allerdings waren die Spuren des ausgetragenen Krieges mit dem Nachbarn Aserbaidschan entlang der nun vertraglich festgelegten Waffenstillstandslinie. Für viele Kilometer sahen sie nichts als bombardierte und zerschossene Dörfer. Auch dieses Land forderte ihren Tribut am LandCruiser: Sie mussten eine neue Hinterwelle einbauen.
 
Abchasien (ex Georgien) betraten die Schmid`s am 5. August. Dieses selbsternannte Land stand für sie unter keinem guten Stern. Erst sassen sie in der Hauptstadt Sukhumi wegen der defekten Zündspule ihres LandCruisers fest. Dann wurde ihnen in einer unbeaufsichtigten Minute das erste Mal auf ihrer bald 29-jährigen Weltreise die Fototasche mit den zwei Panasonic-Kameras und den Pässen aus dem Auto-Innern geklaut. Ihre Pässe tauchten zwar wieder auf, nicht aber die Kameras mit den geschossenen Bildern. Am meisten beklagten sie den Verlust des Fotos mit dem 700`000.0km auf dem Tacho, den sie am 9. August 2013 in diesem Land feiern durften. Trotz diesem negativen Erlebnis sprechen die Schmid's positiv von Abchasien. Sie waren angetan von der Freundlichkeit der Menschen und den Aufmerksamkeiten, die ihnen zuteil wurden. Hätten sie sich nicht in einer falsch eingeschätzten Sicherheit gewiegt, wäre der Diebstahl nicht vorgekommen, argumentierten sie.
 
Zurück in Georgien bordeten sie am 14. August 2013 in Poti die Fähre "Vilnius Seaways" in die Ukraine, nicht ohne dass sie vorher noch eine temporäre Nikon-Ersatzkamera kauften. Während zwei Tagen genossen sie die ruhige See des Schwarzen Meeres, die komfortable Kabine und das gute Essen auf der "längsten Eisenbahn-Fähre" die es - wie die Schmid`s - ins Guinness Buch der Rekorde schaffte.
 
Ost-Europa: Ukraine, Moldawien  -  2013
 
Beim Eintritt in die Ukraine setzten die Schmid`s seit 28.1.1999 geographisch das erste Mal wieder Fuss auf europäischen Boden. Sie waren entzückt von den historischen Forts und russischen Kirchen mit ihren goldenen Domen und glanzvollen Innern. Im von Landwirtschaft geprägten Moldawien, dem zweiten "Europa-Land", gab es endlich wieder eine Schrift, die sie lesen konnten. Doch ihre Begeisterung hielt sich dort in Grenzen. Das angrenzende Transnistrien (ex Moldawien), das nächste sich selbsternannte Land auf ihrem Weg, war mehr nach ihrem Geschmack: Spärlicher Verkehr, breite baumgesäumte Strassen, grosse Pärke und monumentale Plätze. Vieles trug noch den Stempel der alten Sowjetunion. Nach drei Tagen beugten sie sich der Registrierungspflicht und blieben zehn. Schon bald griff sie das Fernsehen auf; einmal mehr sorgte ihr LandCruiser für Aufsehen. Am 4. September 2013 ging es via Moldawien wieder zurück in die Ukraine. Der Grenzübergang Moldawien-Ukraine wurde ihr 500!
 
Nach 35 Tagen und 1’000km vertrieben Kälte und Regen in der Ukraine die Schmid`s bereits wieder aus Europa. Sie liessen die vier noch unbesuchten Länder Bosnien-Herzegowina, Montenegro, Kosovo und Türkisch Nordzypern fallen. Am 20. September 2013 packten sie ihren LandCruiser im Hafen von Odessa in seinen 27. Container nach Kap Verde – dem Sprungbrett zu ihrem zweiten Afrika-Abenteuer. Mit einem zweiwöchigen Zwischenhalt in den Vereinigten Arabischen Emiraten, wo sie neue Kameras für die in Abchasien geklauten, einen neuen Laptop für den in Georgien abgestürzten und Toyota-Teile für ihren LandCruiser kauften, setzten sie den Flug über Marokko nach Praia, der Hauptstadt des Kapverdischen Inselreichs auf der Insel Santiago fort.
 
West- und Südafrika  -  2013-2014
 
Pünktlich am 26.10.2013 traf auch das Schiff mit ihrem Container an Bord in Kap Verde ein. Doch ihr 180. Land stellte die Schmid’s auf eine harte Geduldsprobe. 25 Tage schwebten sie zwischen Hoffen und Bangen und waren oft am Rand der Verzweiflung, weil sie nie wussten, ob sie es schaffen werden, ihren LandCruiser auszulösen. Am 21.November war es aber soweit: Ihre „Freiheitsmaschine” konnte endlich das Hafenareal in Praia verlassen. Nun lag ihnen das Inselreich zu Füssen. Sie rollten auf den Kopfsteinpflaster-Strassen kreuz und quer durch die Hautpinsel Santiago, zu Palmenstränden im Norden, zur Gebirgswelt im Innern und zu farbenfrohen Märkten. Von Tag zu Tag gefiel ihnen das gemächliche Inselleben, die Heiterkeit der Menschen und die afrikanisch geprägte Lebensweise besser.
 
Die Nachbarinsel Fogo war das nächste Ziel der Schmid’s. Eine neuartige Kulisse erwartete sie dort. Tagelang bewegten sie sich um den perfekt geformten Vulkankegel, entlang der hohen Kraterwände und zwischen bizarren Lava-Gebilden. Nach 10 Tagen trotzten sie dem stürmischen Atlantik und setzten Fuss auf Brava - die dritte, kleinste und westlichste der südlichen Inseln (Inseln unter dem Wind – Ilhas de Sotavento). Es war der 23. Dezember 2013. Sie fanden noch eine „heile Welt” vor. Es gab weder Parkuhren noch Verkehrsampeln, dafür verträumte Buchten und Bilderbuch-Dörfer. In diesem idyllischen Rahmen feierten sie Weihnachten 2013.
 
Zurück auf der Hauptinsel Santiago suchten die Schmid’s verweifelt nach einem Weg, zu den Nordinseln (Insel über dem Wind – Ilhas de Barlavento) zu gelangen. Trotz der Warnung, mangels fehlendem Weitertransport eventuell in São Nicolau für Wochen stecken zu bleiben, nahmen sie die erste Möglichkeit am 28. Februar 2014 wahr. Sie wurden vom Bürgermeister des Hafenstädtchens Tarrafal begrüsst und waren zwei Nächte Gäste seiner Gemeinde. Ihre 4. Insel war „Liebe auf den ersten Blick”. Die Weite und Unberührtheit, die einsamen wilden Küstenstreifen, die malerischen Bergdörfer – vieles erinnerte sie an das Sultanat Oman auf der Arabischen Halbinsel. Auf dieser Insel erlebten sie auch den dritten überschäumenden Karneval auf ihrer Weltreise (nebst Guyana und Grenada in der Karibik).
 
Zwei Wochen nach Ankunft auf São Nicolau stand das Glück auf der Seite der Schmid’s, als unverhofft und unplanmässig eine Frachtfähre auftauchte und sie zu ihrer 5. Insel São Vicente mitnahm. Sie waren entzückt von der „Riviera der Kapverden”, ihren Kolonialbauten und pittoresken Gassen. Obwohl São Vicente die acht-kleinste der insgesamt 10 Kapverden-Inseln ist, bot sie ihnen wiederum malerische Fischerdörfer, einsame Buchten und schroffe Berge, aber auch eine dramatische unbewohnte Ostküste mit weissen Sanddünen. Es war auch der Ort, wo ihr LandCruiser nach 159 Tagen, 1’905km und 109.4 Fahrstunden am 29. April 2014 das Inselreich von Kap Verde in seinem 28. Container mit Ziel Namibia verliess.
 
Die sechste, zweitgrösste und letzte kapverdische Insel der Schmid’s war Santo Antão. Das äusserst dramatische Gebirgsszenario, die kunstvoll terrassierten Steilhänge und die engen Täler überraschte sie auf Schritt und Tritt. Sie tauchten während zwei Wochen in diese majestätische, abgeschiedene Bergwelt ein. Santo Antão wurde die „Krönung” ihrer 7-monatigen Autoreise durch das Inselreich von Kap Verde, welches sie am 15. Mai 2014 nach genau 220 Tagen verliessen.
 
Am 16. Juli 2014 setzten die Schmid’s mit ihrem Auto nach 22 Jahren zum zweiten Mal Fuss auf den afrikanischen Kontinent, den sie damals in vier Jahren (=1'388 Tagen) und 101’000km von Nord (Tanger in Marokko) bis Süd (Kapstadt in Südafrika) durchquerten und den sie am 2. November 1992 auf einem Frachter in Richtung Australien verliessen. Nach einer Odyssee von 80 Tagen traf auch ihr LandCruiser aus Kap Verde im Hafen von Walvis Bay in Namibia ein. Zusammen waren sie zu neuen Abenteuern bereit. Angola, ihr 181. Land, war ihr erstes neues Ziel. Das kaum touristisierte Land gefiel ihnen auf Anhieb. Sie genossen die Ursprünglichkeit und die noch unverfälschte Freundlichkeit der Bevölkerung.

Angola war auch das Land, in dem den Schmid’s am 16. Oktober 2014 ein weiterer Meilenstein ihrer Weltreise bevorstand: Ihr 30-jähriges Reisejubiläum. Aber mit Feiern wurde an diesem speziellen Tag nichts. Der Verlust eines Rades infolge Wellenbruchs am Vortag ihres Jubiläums, bei dem ihr LandCruiser um ein Haar umkippte, und die daraufhin folgende Reparatur entlang der Strasse am Jubiläumstag selbst liessen keinen Raum für Freude. Aber sie waren dankbar, dass sie überlebten und ihre „ewige” Weltreise fortsetzen konnten. Nach einer kleinen Nachfeier zusammen mit neuen Freunden verliessen die Schmid’s Angola nach 26 Tagen und 3’728km und kehrten nach Namibia zurück.
 
Zurück in Namibia ereilte die Schmid’s ein weiterer Vorfall: Frau Schmid zog sich ein Rückenproblem (Iliosakralgelenk verrenkt) zu, das erst auskuriert werden musste, bevor an neue Abenteuer zu denken war. So kam es, dass sie Weinachten 2014 auf einem Camping in Namibia bei 38°C unter einem tiefblauen Himmel feierten und auch das neue Jahr 2015 dort einläuten liessen.
 
Süd- und Ostafrika  -  2015-2016
 
Anfangs 2015 war Frau Schmid wieder fit und ihr LandCruiser liess die Räder wieder rollen. Am 22. Januar 2015 empfing Südafrika in Vioolsdrif die Schmid’s bei 40° zum achten Mal. Die letzten sieben Besuche fanden zwischen dem 3.11.1991 und 2.11.1992 statt. Es war für die beiden kein guter achter Start. Nach nur 3’720km bzw. 93.2 Fahrstunden seit ihrem Radverlust in Angola am Vortag ihres 30. Reisejubiläums passierte es am 24. Januar 2015 auf dem Weg in die Cederberge erneut. Sie blieben mitten auf der Fahrbahn stecken; ihre letzte Welle kam zum Einsatz. Von da an begann für die Schmid’s ein enormer psychologischer Stress, da sie nie wussten, wann das dritte Mal zuschlägt. In dieser für sie schwierigen Phase kam ihnen als Retter in der Not der „LandCruiser Club Southern Africa“ zu Hilfe. Er schenkte ihnen ein gebrauchtes komplettes Achsgehäuse, beulte die Kotflügelbeschädigung aus und übernahm in Kapstadt alle Werkstattarbeiten. Die Schmid’s steuerten noch vier neue Stossdämpfer und die Reparatur eines vorderen Federblatts bei. Am 23. Februar 2015 stand ihr LandCruiser wieder verjüngt da.
 
Wieder mit zunehmendem Vertrauen in ihr treues Gefährt setzten die Schmid’s ihre Reise im “easy going” Südafrika fort. Den südlichsten Punkt Afrika’s, das Kap Agulhas, erreichten sie am 28. Februar 2015 – das erste Mal war es am 5. März 1992. Zufälligerweise standen sie auf demselben Campingplatz in Struisbaai. Die dazwischen liegenden 8’394 Nächte verbrachten sie auf 2’035 anderen Stehplätzen. Dann ging es kreuz und quer Richtung Norden. Dabei erfreute sie besonders die Tierwelt in verschiedenen Parks, die endlosen Steppen und die Drakensberge. Mit vier neuen Reifen standen sie am 7. April 2015 an der Grenze zum Königreich Lesotho, das sie zum ersten Mal am 5.10.1992 bereisten und das damals ihr 56. Land auf ihrer Weltreise war. Trotz mehreren neuen Asphaltstrassen fanden sie noch das ursprüngliche Leben von damals vor, wo nach wie vor Esel und Pferde als Transportmittel eingesetzt werden und Hirten mit ihren Schaf- und Rinderherden unterwegs sind. Bei wunderschönem Wetter meisterte ihr LandCruiser Bergpässe von ca. 3’000 Metern Höhe – neun allein innert 300km! Traumhafte Gebirgslandschaften, Schluchten, Wasserfälle, Dämme und traditionelle Rundhüttendörfer begleiteten sie auf Schritt und Tritt. Am 15. April, nach 8 Tagen, 786km und 550 Fotos reisten sie zu ihrem 9. Besuch nach Südafrika ein.
 
Der erste Wintereinbruch im Süden trieb die Schmid’s in den wärmeren Norden. Bereits am 23. April 2015 betraten sie daher das Königreich Swasiland. Es war ihr zweiter Besuch; ihr erster erfolgte am 12.9.1992, damals Land Nr. 55. Das aussergewöhnlichste Erlebnis bot ihnen der "Hlane Royal Nationalpark" im Nordosten, als sie am Ndlovu-Teich gleich elf (!) Nashörnern gegenüber standen. Swasiland endete für die Schmid’s am 28. April in Jeppe’s Reef nach 367km und 300 Fotos.
 
Einmal mehr und zum letzten Mal (10.x) fürte es die Schmid’s nach Südafrika. Dort, in Haenertsburg bei Polokwane, gab ihr am 1.5.1989 in Biskra/Algerien gekaufter Regler nach 9'508 Tagen, 524'044km und 15'225.6 Fahrstunden seine Funktion auf. Mit dem schwer zu beschaffenden, doch letztlich funktionierenden Ersatz wagten sie in Pontdrift bei noch beträchtlichem Wasserstand die Durchquerung des Limpopo-Grenzflusses nach Botswana. Dort durchstreiften sie auf 4x4-Pisten das noch zaunlose nördliche Tuli-Wildschutzgebiet und erlebten die Tiere hautnah. Eine Überraschung besonderer Art erwartete sie in Francistown: Nach 13 Jahren gab es ein Wiedersehen mit ihren Weltreisefreunden Gisela und Eddi aus Deutschland. Dann sehnten sich die Schmid’s wieder nach Abenteuer: Die Allrad-Herausforderung fanden sie in der sandigen und felsigen Buschpiste zur Kubu-Insel mit ihren knorrigen Baobabs, inmitten eines ausgetrockneten Salzsees gelegen (man möge die Madagaskar-Baobabs vergleichen!). Es war der krönende Abschluss ihrer 1'133km / 33½ Fahrstunden dauernden Botswana-Reise, die am 8. Juni 2015 in Ramokgwebane endete.
 
Die Einreise nach Simbabwe unternahmen die Schmid’s wegen der politischen Lage mit gemischten Gefühlen. Das satte Grün und die blühende Blumenpracht war für sie nach den vielen Wüstenlandschaften eine wunderbare Abwechslung. In Bulawayo gefiel es ihnen so gut, dass sie gleich zwei Wochen blieben. Sie genossen das luxuriöse Warenangebot in den Supermärkten, fanden zwei noch gute Ersatzfelgen für ihren LandCruiser und erstellten das jährliche Update für das Guinness Buch 2016. Diesmal konzentrierten sich die Schmid’s auf Simbabwe’s Osten: Nyanga-, Vumba- und die Chimanimani-Berge. Er konnte sie jedoch nicht begeistern. Viele touristische Anlagen funktionierten nicht mehr. Umsomehr gefielen ihnen die friedlichen Menschen. Sogar die 31 Polizeikontrollen, die sie aufhielten und denen man Korruption nachsagte, waren freundlich und nur auf ein Schwätzchen aus. Simbabwe endete für die Schmid’s mit entspannten fünf Tagen auf der Farm ihrer Reisebekannten Bettina in Marondera, welche sie 1991 auf ihrer Afrikadurchquerung in Harare trafen. Am 6. Juli 2015 verliessen sie Robert Mugabe’s Land nach 28 Tagen / 1437km und 41½ Fahrstunden.
 
Mit Mosambik betraten die Schmid’s am 6. Juli 2015 bei Espungabeira wieder Neuland – das erste seit Angola vor 9 Monaten. Es wurde ihr 182. Land auf ihrer Weltreise. Von Beginn an hielt sich jedoch ihr Enthusiasmus für diese ehemalige portugiesische Nation in Grenzen, umsomehr sie die Hauptattraktion, die Palmenstrände im Süden, ausliessen. Hingegen waren sie sehr angetan von den traditionellen afrikanischen Dörfern, die sich überall ausdehnten, sowie vom Cahora Bassa Stausee – einer der grossen Dämme der Welt – wo sie inmitten gigantischer Baobabs campten. Ein neuartiges Erlebnis war für die Schmid’s die Bekanntschaft mit den ausgewanderten Schweizern Monika und Christoph, die es in sieben Jahren harter Arbeit von reinem Buschland Schritt um Schritt zu einer florierenden Obst- und Rinderfarm und einem schmucken Anwesen schafften. Auch ein Camping ist angegliedert (Abzw.: S 18°05’07” E 33°11’06”). Mosambik blieb jedoch bis zum Schluss ein Land, für das sich die Schmid’s nicht so richtig erwärmen konnten. Daher standen sie am 20. Juli nach nur 14 Tagen/ 1'346km und 36½ Fahrstunden bereits wieder am Ausgangszoll mit Ziel Dedza/Malawi.
 
In Malawi – Land Nr. 50 beim ersten Besuch der Schmid’s 1991 – staunten sie über die Menge von Fahrradtaxis, eine Neuheit für sie. Sie fanden romantische Ecken mit weissen Sandbuchten entlang des Malawi-Sees, beobachteten die Fischer, die mit ihren bunten Booten zu ihren Fischgründen ausliefen und erlebten dramatische Sonnenuntergänge. Sie fühlten sich wohl und glücklich bis zu jenem verhängnisvollen 31. Juli 2015 auf dem Camping der Safari Beach Lodge in der Nähe von Nkhotakota. Erstmals in ihrer über 30-jährigen Reisegeschichte schauten die Schmid’s um Mitternacht in den Lauf von zwei Pistolen, die sich auf sie richteten, als die Banditen sie im Schlaf überraschten. Mit einem Brecheisen verbogen sie die Fenstergitter und schlugen dann die Fenster ein. Der Schuss, den sie ins Auto feuerten, streifte wie durch ein Wunder nur Herrn Schmid’s Arm. Beim Aussteigen aus dem Auto konnten beide überraschenderweise flüchten. Sie hatten sehr viel Glück im Unglück. Sie lebten, das war die Hauptsache! Dieses traumatische Ereignis und der psychologische Stress hielten die Schmid’s jedoch nicht vom Weiterreisen ab. Sie liessen den Schaden am Auto notdürtig reparieren und setzten ihr Abenteuer entlang des Malawi-Sees fort. Am 6. September 2015 reisten sie nach 1’209km / 38.4 Fahrstunden nach Tansania aus.
 
Tansania war für die Schmid’s mehr oder weniger nur ein Durchgangsland. Den Serengeti und den Ngorongoro Krater Nationalpark besuchten sie bereits 1991 als ihr Land Nr. 46. Eine erneute Safari kam für sie wegen der astronomischen Eintrittspreise für Ausländer nicht mehr in Frage. Was sie liebten waren die tropische Landschaft mit sattgrünen Tee- und Bananen-Plantagen gleich nach dem Mmwandenga-Grenzübertritt, die Baobab-Wälder bei Mikumi, die dortige “cuisine” des Tan-Swiss-Camp, sowie die Region der Usambara-Berge (Lushoto). Was sie nicht liebten waren der miserable Strassenzustand zwischen Mbeya und Iringa mit dem extrem starken Lastwagenverkehr zwischen der Hafenstadt Dar es Salaam und Sambia, die Radarkontrollen vor und nach jedem Dorf mit null Toleranzgrenze, die rücksichtslosen Busfahrer, die unzähligen nervigen Fahrbahnhöcker und die häufigen ganztägigen Stromausfälle. Deshalb nutzten sie ihr Tansania-Visum nicht bis zum letzten Tag aus, sondern verliessen das Land bereits nach 20 Tagen, 1’746km und 51 Fahrstunden beim Grenzort Namanga nach Kenia.
 
Den neuen (nur temporär funktionierenden) Bestimmungen ab 1.9.2015 folgend, reisten die Schmid’s am 7. September mit einem E-Visa in Kenia ein. Überrascht waren sie von den kaum vorhandenen Polizeikontrollen, genervt wurden sie durch die unzähligen "schlafenden Polizisten" (Fahrbahnhöcker). Einmal in Kenia’s Hauptstadt Nairobi angekommen, begann für die Schmid’s ein bürokratischer Hürdengang. Es galt, die Visas für Äthiopien, Dschibuti und den Sudan zu besorgen. Äthiopien war das schwierigste: Man muss es im Heimatland beantragen. Die Schmid’s erhielten es jedoch in Nairobi ausgestellt, weil sie durch ihren Guinness Buch-Eintrag als “Nobles” eingestuft wurden! Nairobi war auch der Ort, wo Frau Schmid ihr schlechtes Gehör behandeln konnte, die in Tansania gebrochenen Federblätter ersetzt wurden und ihr LandCruiser eine neue Batterie erhielt. Aber Nairobi war auch der Ort, wo Frau Schmid zum zweiten Mal von einem Hund gebissen wurde das erste Mal mit etlichen Komplikationen war am 14.12.2009 auf Tonga. Eine Infektion der Wunde verzögerte dann ihre Weiterreise nach Äthiopien, ihrem 183. Reiseland.
 
Am 21. Oktober 2015 war Frau Schmid wieder fit für die Weiterreise nach Äthiopien. In Nanyuki überquerten die Weltreisenden den Äquator zum 24. Mal auf dem Landweg. Damit verliessen sie auch die südliche Hemisphäre, in der sie sich seit dem 1. Juli 2014 aufhielten. Am
25. Oktober 2015 betraten sie Neuland Äthiopien. Es war die 516. Grenzüberschreitung in ihren 31 Reisejahren und ihr 183. Land. Dabei wechselten sie zum 25. Mal von der linken auf die rechte Strassenfahrseite. Obwohl sich die Schmid’s bewusst waren, was sie in Äthiopien erwartet, traf es sie doch hart. Die Horden von Kindern, die Steine warfen, wenn sie nicht hielten, die ständige Bettelei und keinen Augenblick ohne die Menschenmassen dämpfte ihren Enthusiasmus für dieses Land schon bald. Trotzdem waren sie entschlossen, die Hauptattraktionen anzusteuern. Harar in Ost-Äthiopien mit der historisch ummauerten Altstadt und dem arabischen Flair gefiel ihnen auf Anhieb. Trotzdem der selbsternannte neue Staat Somaliland, dessen teures Visum sie sich in Nairobi besorgten, nur noch rd. 100km entfernt war, verzichteten sie nach dem Motto “Nicht um jeden Preis” auf dieses neue Land, nachdem die englischen Reisehinweise vor Attentaten auf Westerner und Entführungen durch die Terrorgruppe “al-Shabaab” warnten. In der Hauptstadt Addis Abeba hiess es für die Schmid’s, sich um das bereits abgelaufene Dschibuti-Visum zu kümmern. Hier gaben sie auch ein Interview für ein 13-minütigen “YouTube-Video. Dann war es Zeit für ihren Abstecher nach Dschibuti.
 
In Dschibuti, ihrem 184. Land, fanden die Schmid’s die in Äthiopien vermissten Annehmlichkeiten: Es gab wieder überall Benzin, das Wasser floss vom Hahn, Elektrizität wurde selten gekappt, die Versorgung mit Gütern aus Europa klappte. Es gab sogar einen “Leader Price” – ein französischer Supermarkt. Sie waren beeindruckt von der türkisfarbenen Bucht “Le Goubet” mit ihren schwarzen Vulkaninseln und dem Assal-See, der 155m unter dem Meeresspiegel liegt und den tiefsten Punkt in Afrika darstellt. Selbst eine Art “Nomaden”, bewunderten die Schmid’s den Stamm der herumziehenden “Afar”, der in der unwirtlichen Gegend von Dschibuti seine Zelte errichtete. Nach 9 Tagen kehrten sie nach Äthiopien zurück. Dort zog sie Lalibela mit ihren Felsenkirchen in den Bann – ein rund 1000 Jahre altes architektonisches Wunderwerk, zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörend. Für die Schmid’s war Lalibela der Höhepunkt von Äthiopien, dem Land mit der eigenen Zeitrechnung, der eigenen Uhrzeit, einer eigenen Schrift und 80 Sprachen, Sie verliessen das Land am 9. Dezember 2015 beim Grenzposten Metama und reisten in den Sudan ein.
 
Sudan war wieder Neuland für die Schmid’s. Es war ihr 185. Land, wo sie sich auf Anhieb wohl fühlten. Die Wüste bot ihnen Einsamkeit und den Rahmen, den sie lieben; die Menschen waren freundlich, aber zurückhaltend. Sie besuchten Ruinen früherer Königreiche, die Pyramiden des Königlichen Friedhofs von Meroë und campten zwischen roten Sanddünen. In Khartum, am Zusammenfluss des Blauen und Weissen Nils, feierten sie Weihnachten 2015, und in der nubischen Wüste läuteten sie das Neue Jahr 2016 ein. Es war am 8. Januar 2016 in der Hafenstadt Suakin am Roten Meer, als sich die Schmid’s nach 30 Tagen und 1’746km von Sudan und damit auch von ihrer zweiten Afrika-Reise verabschiedeten, wo ihr LandCruiser sie 31’109 km durch 15 Länder führte. Gewappnet mit einem 3-Tages-Transitvisum der saudiarabischen Botschaft in Khartum, setzten sie am 8. Januar 2016 mit der Fähre nach Jeddah in Saudiarabien über und transitierten die rd. 1’500km zur V.A.E.-Grenze.
 
Mittlerer Osten  -  2016
 
Mit der Einreise in die Vereinigten Arabischen Emirate betraten die Schmid’s zum 5. Mal eine ihrer Lieblingsgegenden. Bereits in den ersten Tagen ereilte sie jedoch eine zähe Grippe, die sie für geraume Zeit lahm legte. Sie erholten sich in einem günstigen Apartment-Hotel im Emirat Ajman, trafen daraufhin alte und neue Freunde, organisierten die Visas für Iran, Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan und beantragten auf der Schweizer Botschaft in Abu Dhabi ihren 11. Pass. Kurz vor ihrem Absprung aus den V.A.E. durften sie bei der Niederlassung des ‘Guinness-Buch der Rekorde’ in Dubai ihr per 14. März 2016 aktualisiertes Zertifikat entgegennehmen, lautend auf 723’852km durch 185. Länder.
 
Am 10. April 2016 verliessen die Schmid’s die Arabische Halbinsel und überquerten einmal mehr mit der Fähre den Persischen Golf nach Iran. Es war ihr 4. Besuch dieses Landes, welches sie jedoch diesmal nur auf dem Weg nach Zentralasiens durchqueren wollten. Sie waren überrascht von den nach dem Boykott-Ende schon eintreffenden vielen europäischen Touristengruppen und froh, all die prächtigen Städte und Sehenswürdigkeiten in ruhigeren Zeiten erlebt zu haben. Rund um Kerman pickten sie sich jedoch noch einige Rosinen heraus. So die “Kaluts”-Sandschlösser in der Dasht-e-Loot Wüste, die Bagh-e-Shahzde Gardens in Mahan und die Arg-e-Rayen Adobe Zitadelle in Rayen. Dann began für die Schmid’s das Nervenspiel des Wartens auf das Turkmenistan-Transitvisum. Während einer Woche telefonierten sie jeden Tag mit dem turkmenischen Konsul in Abu Dhabi, wo sie die Visas am 6. April beantragten. Als sie die Hoffnung beinah aufgaben, geschah das Wunder am 1. Mai doch noch. Sie brachen sofort zur iranischen Grenzstadt Maschhad auf. Ihr Besuch des dortigen ‘Imam-Reza-Schrein-Komplexes’ mit seinen goldenen Türmen, Kuppen und Minaretten bot den Schmid’s ein würdiger Abschluss ihrer 2016-Reise durch Iran.
 
Zentralasien, Russland, Ukraine  -  2016
 
Pünktlich zum Datumsbeginn ihres 5-Tages-Transitvisums reisten die Schmid’s am 5. Mai 2016 in Turkmenistan ein. Nach 1995 war es ihr zweiter Besuch. Die Hauptstadt Aschgabat empfing sie mit unglaublichem Prunk an Palästen aus Marmor und Glas, goldenen Statuen, mehr Springbrunnen als in Las Vegas und vielen Stadtparks. Sie tauften sie “Die weisse Stadt aus Marmor und Gold”. Was sie störte, war das Fotografierverbot und die grosse Polizeipräsenz. Das limitierte Transit-Visum zwang sie zur Weiterfahrt. Die meisten der folgenden 650km durch die Wüste Karakum waren für ihren LandCruiser die reinste Schinderei. Tiefe Löcher im Asphalt, Abbrüche und Unebenheiten liessen nur noch ein Tempo von 20-30km/Std. zu. Belohnt wurden die Schmid’s durch die unvergessliche Campingnacht in der Wüste beim “Darvaza-Gaskrater”. Das einmalige Schauspiel der züngelnden Flammen und des glühenden Kraterrands in der pechschwarzen Nacht war die perfekte Kulisse für ihren 47. Hochzeitstag.
 
Es folgte Usbekistan für die Schmid’s. Die Schikanen der Zöllner bei den Grenzübertritten in Dashoguz und Oybeck waren ein Alptraum. Einmal im Land, schnauften sie auf. Das Leben war locker, die Menschen waren freundlich und sie befanden sich im Herzen der legendären Seidenstrasse. Obschon Usbekistan auch ihr Zweitbesuch war, konnten sie die mittelalterlichen Altstadt-Juwele von Khiva, Buchara und Samarkand mit ihren wunderschön gekachelten Koranschulen, Moscheen und Mausoleen erneut begeistern.
 
Am 31. Mai 2016 betraten die Schmid’s Tadschikistan. Es war ein neues Land, ihr 186. Seit dem Sudan, ihrer letzten neuen Destination, reisten sie 174 Tage, 218 Fahrstunden und 9’274km durch sechs verschiedene Länder und wechselten vom afrikanischen zum asiatischen Kontinent. Tadschikistan empfing sie mit einer traumhaften Berglandschaft, mit Gipfeln bis zu 7’495m Höhe und einer vom Frühling erwachten Natur. Es wurde für sie ein Land der Extreme. Sie machten Abstecher zu den ‘7 Seen’ und campten am herrlichen Iskanderkul-See im Fan-Gebirge in der Nordprovinz Sughd. Die grösste Herausforderung jedoch erlebten sie auf dem  knapp 1’000km langen, legendären Pamir Highway in der autonomen Provinz “Berg Badachschan”. Die Schmid’s kämpften dort mit extrem schlechten Strassen, einem Überhitzungs-Problem ihres 34-jährigen LandCruisers und der ständigen Sorge der Höhenkrankheit auf über 4’600m. Doch alle überlebten alles und wurden entlang des Pandsch-Flusses während 435km mit einer schluchtenreichen, wilden und rauhen Landschaft und Blicken auf versteckte Oasen auf der Afghanistan-Seite belohnt. Später, auf den Hochgebirgspässen, überraschten sie um jede Ecke neue schneebedeckte Bergriesen und Gletscher. Mit einer 13 Tage abgelaufenen Autobewilligung, die generell nur für 14 Tage ausgestellt wird, erreichten sie am 27. Juni 2016 bei heftigem Schneetreiben den Kyzyl-Art Grenzposten zu Kirgistan auf 4’366m. Kein Argument, keine Busse - so verliessen die Schmid’s den Pamir Highway und damit Tadschikistan nach total 1’837km und 81 Fahrstunden mit etwas Wehmut. Eines steht für sie fest: Tadschikistan ist zu einem Favoriten ihrer bis heute beinahe 32-jährigen Weltreise geworden.
 
Kirgistan, nach 1995 ebenfalls wie zuvor schon Turkmenistan und Usbekistan ein Zweitbesuch für die Schmid’s, führte sie erst vom südlichen Sary-Tasch über den 3’615m hohen Taldyk-Pass und saftig grüne Täler mit weissen Jurten, Schaf- und Pferdeherden der Nomaden nach Osch, wo sie wegen des andauernden Überhitzungsproblems ihres LandCruisers bei einer Schweizer Werkstatt Vergaser und Kühler reinigen liessen. Die Weiterfahrt zur Hauptstadt Bishkek war pure Freude. Auf den 600km durchquerten sie bizarre Canyonlandschaften und Stauseen, eingebettet in eine kahle Bergwelt und campten inmitten von Blumenbüschen unter einem funkelnden Sternenhimmel. Ein bisschen Nostalgie erleben die Schmid’s am Toktogul-See. Sie fanden die Piste zum See wieder, wo sie 1995 an einer einsamen Bucht campten; der Pfad war jedoch nicht mehr befahrbar. Kirgistan’s Bergpanorama hielt sie weiterhin im Bann. Sie erklommen den 3’184m hohen Ala-Bel Pass und den 2.6km langen Too Schuu-Tunnel auf 3’200m Höhe, wo gerade eine Pferdeherde auf die andere Tunnelseite geschleust wurde.

In Bishkek wehte für die Schmid’s wieder ein anderer Wind: Das Einfliegen von Ersatzteilen aus den USA und das Russen-Visum standen bevor. Erstmals in ihrer Reisegeschichte mussten sie ihre Pässe per Kurier in die Schweiz senden. Damit wurde Russland zu ihrer zeitaufwendigsten und teuersten Einreise-Erlaubnis überhaupt: €455 p.P. für 3 Mt./2 Einreisen. Am 9. August 2016 reisten sie mit ihrem brandneuen 11. Pass, den sie auf ihrem Konsulat in Bishkek abholen durften, nach Kasachstan aus.
 
Der nur 15-tägige visafreie Aufentland in Kasachstan erlaubte den Schmid’s keine grossen Sprünge. Aber es lief wie “geschmiert” (mit Ausnahme des gelegentlich immer wieder auftretenden Motorenproblems). Das Mongolei-Visum erhielten sie in der früheren kasachischen Hauptstadt Almaty innert 10 Minuten. Da blieb ihnen noch genügend Zeit für den Umweg zum Charyn-Canyon. Die Farben- und Schattenspiele beim Sonnenunter- und Sonnenaufgang, die possierlichen Erdhörnchen und die Begegnung mit Gleichgesinnten waren dort für die Schmid’s die Höhepunkte bevor sie den 1’400km langen Marathon kaputter Strassen zur russischen Shemonaika/Mikhaylovka-Grenze anpackten. Als angenehme Abwechslung von der monotonen Steppe empfanden sie die monumentalen Friedhöfe und die dazwischen liegende Stadt Öskemen (früher Ust-Kamenogorsk) mit ihren zwei beeindruckenden Moscheen, einer sehenswerten christlich-orthodoxen Kirche und der erholsamen Flusspromenade. Ihre Kurzreise durch Kasachstan endete am 21. August 2016 mit einem Plattfuss auf dem Zollhof, dem 185. auf ihrer Weltreise.
 
Beim Eintritt in Russland realisierten die Schmid’s dass sich das Land seit ihrem letzten Besuch vom 1. bis 27. September 1995 nicht stark veränderte – zumindest in Sibirien. Sie tuckerten wiederum an riesigen Getreide- und Sonnenblumenfeldern vorbei, an schier endlosen unbewohnten Freiflächen, dichten Wäldern, unberührten Seen, authentischen Bauerndörfern mit seinen typischen Holzhäuschen und eindrucksvollen Holzkirchen. Es gab nur eines, das sie nicht liebten: Die Nebenstrassen, die sie wählten, waren teilweise in einem erbärmlichen Zustand. Trotzdem machten sie in Gorno-Altaisk noch einen 160km langen Abstecher zum vielgepriesenen Teletskoe-See. Auf dem Rückweg brachen die beiden vorderen Holmen ihres LandCruisers und mussten in Gorno-Altaisk behelfsmässig geschweisst werden. Das war aber noch nicht alles: Später, auf dem Tschuiski-Trakt, der 525km langen Fernstrasse zur Mongolei, bemerkten sie beim vorderen rechten Rad ein Spiel von 10 bis 15 cm, was sie einmal mehr zwang, nach Gorno-Altaisk, der Hautstadt der Republik Altai, zurückzukehren.
 
Von diesem Moment an wurde es schwierig für die Schmid’s. Ihr grösstes Problem war die unüberwindliche Sprachbarriere, weshalb das Aufsuchen einer Autoreparatur-Werkstätte, die bereit war, die Reparatur zu übernehmen, scheiterte. Selbst ist der Mann! Herr Schmid zerlegte die Vorderachse selbst und bestellte bei Toyota Russland in Moskau neue Gelenklager. Zwei Wochen später waren sie wieder mobil und steuerten die 550km durch das landschaftlich zauberhafte Altai-Gebirge ihrem 187. Land, der Mongolei, entgegen. Dort bestätigte sich das Gerücht einer kürzlich neu eingeführten Kaution für über 10 Jahre alte Autos. Dieses neue Gesetz, sowie die bereits starken Unternull-Temperaturen des bald einbrechenden Winters und ihr zurzeit zu geschwächter LandCruiser für die “knochenbrechenden” Pisten der Mongolei bewog die Schmid’s schweren Herzens zur Umkehr. Eine neue Lagebeurteilung drängte sich auf. Nach reiflicher Überlegung beschlossen sie, ihrem LandCruiser eine 3. Verjüngungskur am selben Ort wie ihre zwei vorhergehenden im 2006 und 2012 in Miri in Sarawak/Ost-Malaysia zu gönnen. Als Verschiffungshafen wählten sie Odessa in der Ukraine, weil von dort die Frachtkosten günstiger als von Wladiwostok und die Distanzen zu den Häfen ungefähr gleich waren.
 
Bis dahin stand den Weltreisenden aber noch eine beschwerliche Anfahrt bevor: 5'000km durch den einbrechenden sibirischen Winter. Schnee-Stürme, tiefe Minustemperaturen, undichte Türen, wo der eisige Wind hineinpfiff und eine wenig effiziente Heizung waren Unannehmlichkeiten, mit denen die Schmid’s tagtäglich zu kämpfen hatten. Nach 2'147km und 7 Tage “Durststrecke” erreichten sie am 27.10.2016 den Urenga-Pass und durchquerten auf ihrer Weltreise zum zweiten Mal den Ural. Das erste Mal war am 2.7.1995. Nur 286 km auf europäischem Boden, in der Stadt Ufa, ging das Differential in die Brüche. Das Glück wollte es, dass sie seit dem 11.12.2006 ein gebrauchtes aus Jakarta in Indonesien während 129'846km auf dem Dach spazieren führten, das passte, und welches die Toyota-Werkstätte in Ufa in Rekordzeit ersetzte. Immer mit dem Schwert des Visumablaufs im Nacken, mussten sie weitere 1’800 winterliche Kilometer in 8 Tagen bis zur Ukraine-Grenze bewältigen. Sie schafften es! An ihrem letzten Tag, am 11.11., um 11 Uhr überquerten sie nach 6'423km auf russischen Strassen in Krupets/Kyaterinivka die Grenze zur Ukraine.
 
In der Ukraine warteten besondere Überraschungen auf die Schmid’s. Mitglieder des "Offroadmaster 4x4 Club” verwöhnten und beschenkten sie, und der Agent der Evergreen-Schifffahrtslinie, die BSA-Agentur, ebnete ihnen im Hafen von Odessa den Weg zu einer "entspannten" Verschiffung. Es war ihre zweite Verschiffung ab diesem Hafen. Am 22.9.2013 waren die Kapverden ihr Ziel. Dann am 1.12.2016 verabschiedeten sie sich von ihrem LandCruiser, der seine Seereise nach Bintulu im malaysischen Sarawak auf der Insel Borneo in seinem 29. Container antrat. Darnach wollten die Schmid’s nur noch eines: Der Kälte entfliehen! Am 10. Dezember 2016 landeten sie innert 24 Std. von -7° in der Ukraine bei 31° in Bangkok in Thailand. Zuerst flogen sie mit FlyDubai nach Dubai, wo sie zum ersten Mal mit einem Airbus A380 der Emirates weiterreisen konnten. Drei Tage später erhielten sie die Hiobsbotschaft, dass ihr Container wegen eines Hafenstreiks in Piräus/Griechenland mit einem Monat Verspätung am Bestimmungsort eintreffen würde. Sie beschlossen, in dieser Zeit Myanmar als Backpacker zu bereisen.
 
Südostasien  -  2017
 
Myanmar, das Land der tausend Pagoden, faszinierte die Schmid’s auf Schritt und Tritt. Inmitten der goldenen Türme der Shwedagon Pagode in Yangon (Rangun) läuteten sie das Neue Jahr 2017 ein und bereisten das ehemalige Burma während 28 Tagen kreuz und quer mit Überland- und Mini-Bussen, mit Sammeltaxis, per Lkw, Eisenbahn, Boot und Flugzeug. Zusammen mit tausenden von Pilgern besuchten sie den „Goldenen Felsen” – ein wichtiger buddhistischer Wallfahrtsort. Sie besichtigten die an Kultur reiche Stadt Bago und erlebten das Fischerleben auf dem friedlichen Inle-See, die Zugsfahrt durch das spektakuläre Gotaik-Viadukt (102m hoch), Mandalay mit seiner längsten Holz-Fussgängerbrücke (1'209m) und Bagan, die Stadt der über 2’200 Pagoden. Was sie aber am meisten genossen war ihre 14-stündige nostalgische Bootsfahrt auf dem Irrawaddy-Fluss von Mandalay nach Bagan auf dem nicht touristischen Regierungsschiff. Sie weckte Erinnerungen an ihr 21-tägiges Abenteuer im März 1991 auf dem Kongo-Fluss (damals Zaire - heute DR Kongo) in Afrika und die Flussfahrt von Manaus nach Porto Velho im Amazonas-Becken in Brasilien im April 1988. Am 22. Januar 2017 verliessen die Schmid’s Myanmar mit 2'000 Fotos und um ein grosses Erlebnis reicher.
 
Es war der 26. Januar 2017 im Hafen von Bintulu in Sarawak/Ost-Malaysia, als die Schmid’s ihren LandCruiser nach seiner 56-tägigen Seereise von Odessa in der Ukraine wieder wohlbehalten in Empfang nehmen durften. Analog 2006 und 2012 begann am 6. Februar 2017 seine 3. Überholung im 200km entfernten Miri. Es galt u.a. die nur notdürftig reparierten Fenster, Türen und Gitter als Folge ihres bewaffneten Überfalls von Malawi in 2015 zu beheben, die in Tadschikistan und Russland 2016 gebrochenen Vorderholmen zu schweissen und zu verstärken und den seit der letzten Überholung angefallenen Rost zu entfernen. Die Schmid’s beschlossen aber auch, einige Teile im Getriebe, dem Nebengetriebe und den Differentialen präventiv zu ersetzen und ihr „Sorgenkind”, die Wellen, zu prüfen. wodurch sie sich eine reibungslosere Fortsetzung ihrer Weltreise erhoffen.

In der fast unerträglichen Tropenhitze wurde es eine arbeitsintensive Zeit für die Schmid’s: Ausräumen, sortieren, reinigen und neuverpacken des ganzen LandCruiser-Inhalts, rund über 70 Botengänge zu Toyota-Autoersatzteilhändlern und ebensoviele Fahrten zur Werkstatt zwecks Überwachung der Arbeiten. Dazu kam die Bestellung eines neuen Engel-Kühlschrankes in Singapur und ihres 6. Lenovo/Thinkpad-Laptops in Kuala Lumpur und dessen Inbetriebnahme. Die Schmid’s nutzten die Zeit auch, um ihre Webseite mit den kürzlichen Fotos von Myanmar und früheren Reiseberichten aus Armenien, Aserbaidschan, Bergkarabach und Transnistrien nachzuführen. Nostalgie-Fahrten in die Umgebung und Begegnungen mit alten und neuen Freunden lockerten ihre Zeit in Miri auf.

Mit ihrem in neuem Glanz erscheinenden LandCruiser und einem ausgeklügelten „Masterplan” in der Tasche, d.h. im Laptop und Tablet, sind die Schmid’s zurzeit mit frischem Unternehmungssgeist zu ihrer nexten Indonesien-Etappe unterwegs.
 
 
Bintulu/Sarawak, 22.8.2017